
Rund um Zadar zählen wir zehn eigene Strandabschnitte, von den Stadtstränden Kolovare und Borik über die Riviera-Orte Petrčane und Bibinje bis zur Lagune von Nin, drei davon, Kolovare, Borik und Zaton, tragen 2026 die Blaue Flagge. Kies und Beton dominieren wie an der ganzen kroatischen Küste Strandtypen in Kroatien, echten Sand findest du erst nördlich der Stadt, in Zaton und in der Lagune von Nin. Zwei Strände sind barrierefrei ausgebaut: Kolovare mit hydraulischem Lifter ins Wasser, Uskok an der Marina Borik mit Rampe und Strandrollstuhl.
Vom Landtor läufst du in keine zehn Minuten bis zum ersten Kies: Die Promenade führt an der kleinen Fischerbucht Foša vorbei, dann liegt zwischen alten Pinien der erste Kies von Kolovare vor dir. Nimmst du das Rad und fährst weiter nördlich, lässt du die Altstadt bald hinter dir, vorbei an Uskok und den Hotelbuchten von Borik, bis die Küste bei Diklo und Puntamika endgültig ruhiger wird und du außer Möwen und Wellenrauschen kaum etwas hörst. Mehr zur Stadt selbst, von der Meeresorgel bis zur Kathedrale, liest du auf der Zadar-Ortsseite.
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Die Übersicht führt von Süden nach Norden, von den Stadtstränden bis zu den Riviera-Orten, Stand September 2026. Die Entfernungen sind Fahrstrecken ab der Altstadt, nur bei Kolovare als nächstgelegenem Strand ein Fußweg.
| Strand | Typ | Für wen | Ausstattung | Entfernung Zentrum |
|---|---|---|---|---|
| Bibinje | Kies, Beton, kleine Sandflecken | Familien, Ruhe | Duschen, Spielplatz, Marina nebenan | rund 9 km südöstlich |
| Karma (Arbanasi) | Kies, Beton, ein Sandstreifen | junges Publikum | Restaurant, Liegen, Sonnenschirme, Spielplatz | rund 2 km südöstlich |
| Kolovare | Kies, Beton, kleine Sandflecken | Familien, Spaziergänger | Promenade, Pinienschatten, Duschen, Umkleiden, Liegen- und Schirmverleih, Blaue Flagge | im Zentrum, rund 500 m zu Fuß |
| Uskok (Vitrenjak) | Kies, Beton | Rollstuhlfahrer, Familien | Rampe, Strandrollstuhl, barrierefreie Sanitäranlagen | rund 4 km nördlich, Marina Borik |
| Borik | Kies, Sand, Beton | Familien, Wassersport | Rutschen, Spielplatz, Kajak- und Jetski-Verleih, Blaue Flagge | rund 4 km nördlich |
| Puntamika | Kies, kleine Sandflecken | Ruhe, kurze Wege | Bäume, Duschen, Leuchtturm Lanterna | rund 5 km nördlich |
| Diklo | Kies, Stein, Beton | Familien, Ruhe | Parkplatz, Duschen, Umkleiden, Pinienschatten | rund 6 km nördlich |
| Petrčane (Punta Skala) | Kies, Sand, Beton | Resortgäste | Hotels, Beachbars, zwei Buchten, traditionell FKK-Bereich | rund 14 km nordwestlich |
| Zaton | Sand, Kies | Familien, Camper, Hunde | Pinienwald, Wassersport, Hundestrandteil, Blaue Flagge | rund 17 km nördlich |
| Nin: Kraljičina plaža | Sand, Lagune | Kleinkinder, Heilschlamm | Peloid-Schlamm, sehr flaches Wasser | rund 21 km nördlich |
Welcher Abschnitt zu dir passt, hängt weniger vom Namen als vom Anspruch ab:
Lage: rund 500 Meter südöstlich der Altstadt, keine 10 Gehminuten zu Fuß. Zugang: Kies mit betonierten Sonnenterrassen, flacher Einstieg, hydraulischer Lifter und barrierefreies WC, seit 2014 mit Blauer Flagge. Parken: oberhalb des Strands gibt es einen Parkplatz, von dort führt eine steile Straße hinunter, ansonsten Straßenparken in der städtischen Zone 2 (0,50 bis 1,30 Euro je Stunde, Stand September 2026). Die Altstadt-Halbinsel selbst liegt in der eigenen Zone 0, dort ist das Parken Anwohnern vorbehalten und für alle anderen auf eine Stunde begrenzt. Schatten: alter Pinienbestand direkt hinter dem Kies, einer der schattigsten Stadtstrände. Gastronomie: mehrere Cafés und Bars entlang der Promenade, direkt angrenzend der Strand Karma mit Restaurant und Kinderspielplatz.
Lage: rund 4 Kilometer nördlich der Altstadt, im gleichnamigen Hotelviertel bei der Marina. Zugang: kleine runde Kiesel und Betonplatten, flacher Einstieg, dazu Wasserrutschen, Spielplätze und Beachvolleyball direkt am Strand, ebenfalls Blaue Flagge. Parken: Straßenparkplätze im Wohngebiet, in der Hochsaison ab dem Vormittag oft belegt. Schatten: einzelne Bäume, überwiegend offene Liegeflächen. Gastronomie: Verleihstationen für Kajak, Jetski und Parasailing sowie mehrere Bars in der Hotelzone.
Lage: direkt an der Marina Borik, der Beiname Vitrenjak bezieht sich auf den auffrischenden Wind, der hier für Abkühlung sorgt. Zugang: 2006 als erster kommunaler Strand der Stadt eigens für Menschen mit Behinderung ausgebaut und von der damaligen Vizepremierministerin Jadranka Kosor eröffnet, mit einer Rampe ins Wasser, Strandrollstuhl, barrierefreien Sanitäranlagen und einem Kinderspielplatz direkt am Strand. Parken: eigener, ausgewiesener Parkplatz direkt am Strand, zusätzlich Straßenparken im angrenzenden Marinaviertel. Schatten: wenig, überwiegend offene Betonflächen. Gastronomie: Cafés und Restaurants der Marina in Gehweite.
Lage: Die Kraljičina plaža in der Lagune von Nin liegt rund 21 Kilometer nördlich, gut 30 Autominuten, der Ort Nin selbst ist schon nach rund 18 Kilometern und gut 20 Minuten erreicht. Zaton liegt rund 17 Kilometer nördlich und ebenfalls in gut 20 Minuten. Zugang: Die Lagune ist über weite Strecken knietief und badewannenwarm, in ihrer Nähe liegt das größte bekannte Heilschlamm-Vorkommen Kroatiens. Die Kraljičina plaža selbst ist mit rund drei Kilometern der längste Sandstrand des Landes. Zaton hat einen rund anderthalb Kilometer langen, überwiegend sandigen Strand im Pinienwald, Teil des gleichnamigen Ferienresorts. Parken: an beiden Orten ausgeschilderte Parkplätze, in Nin ab dem späten Vormittag in der Hochsaison meist voll. Gastronomie: in Zaton die komplette Infrastruktur des Zaton Holiday Resort, in Nin mehrere Konobas in der historischen Altstadt.
In der Stadt Zadar selbst gibt es keinen natürlich gewachsenen Sandstrand, das ist an der ganzen Adria eher die Ausnahme als die Regel Sandstrand-Übersicht. Borik, Puntamika, Karma und Kolovare haben sandige Abschnitte zwischen Kies und Beton, der Tourismusverband führt Borik sogar als Kies- und Sandstrand, das prägende Bild bleibt aber Kies. Für echten Sand fährst du aus der Stadt hinaus: Zaton, rund 17 Kilometer nördlich, hat einen anderthalb Kilometer langen Sandabschnitt im Pinienwald, und die Kraljičina plaža in der Lagune von Nin, rund vier Kilometer weiter, ist mit rund drei Kilometern der längste Sandstrand Kroatiens überhaupt. Wer den Urlaub am Sand plant, bucht am besten direkt in Nin oder Zaton, ein Tagesausflug von der Zadar-Altstadt dorthin und zurück ist mit dem Auto gut machbar, mit dem Bus deutlich umständlicher.
Parken ist an den Stadtstränden am engsten: Am Kolovare-Ufer und beim benachbarten Karma gilt die städtische Zone 2 mit 0,50 Euro je Stunde, vom 15. Juni bis 31. August 1,30 Euro. Direkt an der Altstadt gilt Zone 1, die blaue Zone, mit 0,80 Euro je Stunde, vom 15. Juni bis 31. August 1,60 Euro und dann höchstens drei Stunden am Stück. Auf der Altstadt-Halbinsel selbst ist das Parken Anwohnern vorbehalten, alle anderen dürfen dort höchstens eine Stunde stehen, zum selben Stundensatz und das ganze Jahr rund um die Uhr. Sonntags und feiertags ist das Parken in den Zonen 1 bis 4 frei, außer vom 15. Juni bis 31. August. Etwas entspannter ist es in den nördlichen Wohnvierteln Puntamika und Borik, wo du auch kostenlose Straßenparkplätze findest, in der Hochsaison aber ebenfalls ab dem späten Vormittag knapp. In Petrčane bewirtschaftet die Stadt Zadar 160 Stellplätze, vom 15. Juni bis 31. August 0,30 Euro je Stunde, sonst kostenlos; in Zaton und Nin gehören ausgeschilderte Parkplätze zur Infrastruktur der Resorts und Gemeinden. Stand September 2026.
An Kolovare gibt es Liegen und Sonnenschirme zum Mieten, dazu Duschen, Umkleiden und WC, der Strandbetrieb läuft von 10 bis 18 Uhr mit Rettungsschwimmern. An den kleineren Stadtstränden bringst du dein eigenes Handtuch mit. Badeschuhe lohnen sich fast überall: Kies und Betonplatten dominieren, nur in Nin und Zaton kommst du ohne aus.
Am ruhigsten ist es früh am Morgen vor 9 Uhr oder nach 18 Uhr, wenn die Stadtstrände sich leeren. Juli und August ziehen zusätzlich Tagesgäste aus dem Umland an, im Juni und September bleibt das Wasser bei deutlich weniger Betrieb warm genug zum Baden. Wer direkt an der Küste wohnen will, findet die Auswahl unter Ferienwohnungen in Zadar.
Nicht in der Stadt selbst, dort dominieren Kies und Beton. Der nächste echte Sandstrand ist Zaton, rund 17 Kilometer nördlich, und die Kraljičina plaža in der Lagune von Nin, mit rund drei Kilometern der längste Sandstrand Kroatiens, liegt rund 21 Kilometer nördlich.
Borik mit Wasserrutschen, Spielplatz und flachem, ruhigem Wasser ist der klassische Familienstrand der Stadt. Wer Sand und noch flacheres Wasser sucht, fährt weiter zur Lagune von Nin oder nach Zaton.
Ja, der nächste liegt in Zaton mit einem eigenen Abschnitt in einer geschützten Bucht, eine zweite Adresse ist Kazin beim Nachbarort Privlaka. Weitere Orte entlang der Küste zeigt der Hundestrand-Überblick.
An den Stadtstränden gilt die übliche Badeordnung ohne FKK. An der Halbinsel Punta Skala bei Petrčane, rund 14 Kilometer nordwestlich, gibt es traditionell einen Naturisten-Bereich, verlässlicher ausgewiesen sind die FKK-Strände bei Sabunike und Privlaka, weitere Orte listet der FKK-Überblick.
Zwei Strände: Kolovare mit hydraulischem Lifter ins Wasser und barrierefreiem WC, sowie Uskok, auch Vitrenjak genannt, direkt an der Marina Borik. Uskok wurde 2006 als erster kommunaler Strand der Stadt eigens für Menschen mit Behinderung ausgebaut, mit einer Rampe ins Wasser, Strandrollstuhl und barrierefreien Sanitäranlagen.
Oberhalb von Kolovare gibt es einen Parkplatz, von dort führt eine steile Straße hinunter zum Strand. Ansonsten gilt am Kolovare-Ufer und bei Karma die städtische Zone 2, 0,50 Euro je Stunde und vom 15. Juni bis 31. August 1,30 Euro, direkt an der Altstadt die blaue Zone 1 mit 0,80 Euro je Stunde, in der Hochsaison 1,60 Euro, höchstens drei Stunden am Stück. Auf der Altstadt-Halbinsel selbst ist das Parken Anwohnern vorbehalten, alle anderen dürfen dort zum gleichen Stundensatz höchstens eine Stunde stehen, und zwar ganzjährig rund um die Uhr. In den nördlichen Vierteln Puntamika und Borik findest du auch kostenlose Straßenparkplätze, in der Hochsaison aber ebenfalls schnell belegt.
Nach Modellwerten liegt der August-Durchschnitt bei rund 26 Grad, die wärmsten Monate sind Juli und August. Eine eigene amtliche Messreihe für Zadar gibt es nicht. Zum Vergleich: Für Split liegen die Monatsmittel des Meerwassers von Juni bis September bei 21 bis 24 Grad (Näherungswerte, Stand Juli 2026).
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