
Die offizielle Strandsuche des Tourismusverbands zählt rund 37 einzelne Abschnitte rund um Poreč, von der Altstadt über die Ferienzonen Zelena Laguna und Plava Laguna bis zur vorgelagerten Insel Sveti Nikola, Stand September 2026. Entlang der 37 Kilometer langen Küste von Poreč und seinen Inseln wehen 21 Blaue Flaggen, rund 20 Prozent aller kroatischen. Kies, Fels und Betonplattformen dominieren wie an der ganzen Adria Strandtypen in Kroatien, einen natürlich gewachsenen Sandstrand hat die Stadt nicht. Den einen Strand, den du kennen solltest, erreichst du nur per Boot: Auf der Insel Sveti Nikola liegen fünf Bootsminuten vor der Altstadt ein ruhiger Sandstrand für Familien und ein eigener Kiesstrand nur für Erwachsene.
Vom Wasser aus wirkt die Altstadt wie ein Schiff kurz vor dem Ablegen: eine schmale Halbinsel mit dem Kirchturm in der Mitte, Meer ringsum. Schwimmst du am frühen Morgen ein Stück hinaus, siehst du genau dieses Bild, noch ohne die Tagesgäste auf der Riva. Danach entscheidet sich der Rest des Tages: das Handtuch auf warmem Kies bei Brulo, der Liegestuhl unter den Pinien der Zelena Laguna oder das Taxiboot hinüber zur stillen Südseite von Sveti Nikola. Mehr zur Stadt selbst, von der Basilika bis zum Nachtleben, steht im Poreč-Porträt Poreč.
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Die Übersicht bündelt die wichtigsten Abschnitte von den Stränden nördlich der Altstadt bis Richtung Funtana, dazu die vorgelagerte Insel Sveti Nikola, nach der offiziellen Strandsuche des Tourismusverbands Poreč, Stand September 2026.
| Strand | Typ | Für wen | Ausstattung | Entfernung Zentrum |
|---|---|---|---|---|
| Marea | Sand, Liegewiese | Familien mit Kleinkindern | Meerwasser-Pool, Wasserpark | nördlich, bei Marea Suites |
| Pical | Sand, teils gepflastert | Familien, junges Publikum | Liegen, Kabinen, Pool-Bar | nördlich, nahe Borik |
| Borik / Špadići | Kies, Beton, Fels | Familien, Promenade | Spielplatz, Bars, Jetski-Verleih | rund 15 Gehminuten nördlich |
| Materada (Hotel Materada) | Kies, Fels, Pflasterung | Familien, Sport, Gastronomie | Duschen, Umkleiden, Blaue Flagge, ganztägiger Rettungsdienst | nördlich neben Špadići, rund 4 km |
| Materada Sjever (Bucht Sveti Martin) | Kies | Familien, barrierefrei | Duschen, Umkleiden, Rampe für Behinderte, Spielplatz, Sandkasten | nördlich, rund 4,5 km |
| Stadtstrand bei Brulo | Kies, Beton | Sightseeing-Kombi | Nähe Altstadt, Blick auf Sveti Nikola | im Zentrum |
| Brulo | Kies, teils Betonplattformen | Pinienschatten, Sport, Tauchen | Duschen, Bars, Sport, Tauchbasis, barrierefrei | rund 2 km südlich |
| Plava Laguna | Kies, Fels, teils Pflasterung | Familien, ruhiger | Duschen, Umkleiden, Blaue Flagge | rund 3,4 km südlich |
| Zelena Laguna | Kies, Fels, teils Beton | Hotelkomfort, Wassersport | Duschen, Liegen, Jetski, Touristenzug | rund 3 bis 5 km südlich |
| D'Or Beach | Kies, Hundezone | Hunde, Design-Publikum | Beachclub, Shuttle für Campinggäste | rund 5 km, Richtung Funtana |
| Sveti Nikola (Insel) | Sand, Fels, Kies | Familien und Paare | Beach Bar, Liegen, nur per Boot | 5 Minuten Boot |
Welcher Abschnitt zu dir passt, hängt weniger vom Namen als vom Anspruch ab:
Lage: rund 2 Kilometer südlich der Altstadt, an der Küstenstraße Richtung Zelena Laguna. Zugang: Kies mit betonierten Sonnenplattformen, barrierefreie Stellen ausgewiesen. Parken: eigene Strandparkplätze fehlen, am nächsten liegen die städtische blaue Zone und der Große Stadtparkplatz am Markt mit 750 Stellplätzen. Schatten: dichter, alter Pinienwald direkt hinter dem Strand, einer der schattigsten Abschnitte der Stadt. Gastronomie: mehrere Bars und ein Restaurant am Wasser, dazu eine Tauchbasis, Beachvolleyball und Minigolf in Strandnähe.
Lage: 3 bis 5 Kilometer südlich der Altstadt, mehrere Kilometer Küste durchgehend an die Hotelzone gebaut, nördlich schließt die kleinere Nachbarzone Plava Laguna mit dem Blaue-Flagge-Strand Galijot an. Zugang: überwiegend Kies und Fels, am Delfin-Strand teils steil, am Parentium-Strand flacher mit kleinem Kiesabschnitt. Parken: resorteigene Flächen, öffentlich zugänglich, aber in der Hochsaison ab dem Vormittag oft voll, alternativ bringt dich ein Touristenzug in 15 Minuten von der Altstadt hierher. Schatten: einzelne Pinienabschnitte, vor allem am Delfin-Strand, sonst überwiegend offene Plattformen. Gastronomie: eine durchgehende Kette aus Bars, Restaurants und Wassersportverleih, dazu der Wasserpark Aquacolors in Gehweite. Wer direkt vor Ort wohnen will, campt in Zelena Laguna oder im benachbarten Bijela Uvala.
Lage: fünf Bootsminuten von der Altstadt, alle Wege auf der Insel legst du zu Fuß zurück. Zugang: am Sandstrand Val Maro flach und familienfreundlich, am Kiesstrand Riviera im Süden ein sanfter Einstieg über Kies, 100 Meter lang und nur für Erwachsene reserviert. Parken: entfällt, das Taxiboot legt an der Altstadt-Riva ab. Schatten: Pinien- und Eichenwald im Inselinneren, an der Felsbucht Oliva reicht der Wald bis ans Wasser. Gastronomie: die Beach Bar Riviera direkt am gleichnamigen Strand, weitere Gastronomie beim Hotel Valamar Isabella.
Lage: zwischen Poreč und Funtana, rund 5 Kilometer südlich der Altstadt. Zugang: ein Kiesstrand mit eigener, abgetrennter Zone für Hunde. Parken: Der Strand hat laut Tourismusverband einen eigenen Parkplatz, Gäste des benachbarten Polidor Family Camping Resorts bringt ein kostenloser Shuttle die rund 800 Meter zum Strand. Schatten: kaum natürlicher Schatten, dafür Sonnenschirme im Beachclub-Bereich. Gastronomie: ein eigener Design-Beachclub mit Bar und Loungebereich, früher hieß der Strand Polidor.
Poreč hat keinen natürlich gewachsenen Sandstrand, das ist an der gesamten istrischen Westküste die Regel Sandstrand-Übersicht. Was du trotzdem findest, sind drei kleinere Sandabschnitte: Pical und Marea nördlich der Altstadt sowie Val Maro auf der Insel Sveti Nikola. Für Marea, Pical und Val Maro nennen die offiziellen Quellen nur den Typ Sand, ob gewachsen oder aufgeschüttet, sagt keine davon. Für einen echten, natürlich gewachsenen Sandstrand fährst du am besten weiter nach Süden: Bijeca bei Medulin ist mit rund einem Kilometer der nächste gesicherte Sandstrand Istriens, rund 65 Kilometer beziehungsweise etwa eine Autostunde von Poreč entfernt Medulin.
Parken ist in der Kernstadt streng geregelt: Die blaue Zone deckt praktisch alle offenen Straßenparkplätze ab, unterteilt in drei Preiszonen, bezahlt wird am Automaten oder per SMS. Wer sicher einen Platz will, nimmt einen der drei für Gäste zugänglichen geschlossenen Parkplätze: den Stadtparkplatz beim Markt mit 750 Stellplätzen, Vrtovi mit 400 direkt gegenüber oder den kleineren bei der Grundschule mit 145 Stellplätzen. Der vierte, beim Gemeindegericht, ist Dauermietern und Marina-Nutzern vorbehalten. An den Hotelstränden von Zelena Laguna, Plava Laguna und bei Pical parkst du auf den resorteigenen Flächen, öffentlich zugänglich, aber in der Hochsaison ab dem späten Vormittag oft ausgelastet.
Liegen und Sonnenschirme gehören an den Hotelstränden zur festen Ausstattung und sind gegen Gebühr mietbar, am Stadtstrand und bei Brulo bringst du dein eigenes Handtuch mit. Badeschuhe lohnen sich an fast jedem Abschnitt: Kies und Betonplatten dominieren, nur an den drei kleinen Sandstellen kommst du ohne aus.
Die beste Zeit ist der frühe Vormittag vor 10 Uhr oder der späte Nachmittag ab 17 Uhr, dann sind die Hauptstrände in Zelena Laguna und um die Altstadt am leersten. Im Juli und August ist an den Hauptstränden ganztägig Betrieb, im Juni und September deutlich weniger, ab Mitte Juni und im September bleibt das Wasser an der nahen Messstelle Rovinj über 20 Grad. Wer feste Wände statt Hotelbett sucht, findet die Auswahl unter Ferienwohnungen in Poreč.
Nicht natürlich gewachsen, aber drei kleinere Sandflächen: Pical und Marea nördlich der Altstadt sowie Val Maro auf der Insel Sveti Nikola. Ob diese Flächen gewachsen oder aufgeschüttet sind, sagen die offiziellen Quellen nicht. Einen echten Sandstrand findest du erst weiter südlich bei Medulin, rund eine Autostunde entfernt.
Pical und Marea mit ihrem flachen Sand und Pools direkt dahinter, dazu der Sandstrand Val Maro auf Sveti Nikola, der wegen der kurzen Bootsfahrt zugleich als kleiner Ausflug funktioniert. Auch in der Zelena Laguna gibt es flachere Stellen, am ehesten am Parentium-Strand, am Delfin-Strand fällt der Einstieg teils steil ab, dazu Aquacolors in Gehweite.
Der nächste ausgewiesene Hundestrand ist D'Or Beach zwischen Poreč und Funtana, rund 5 Kilometer südlich, mit einer eigenen, abgetrennten Hundezone. Weitere Adressen entlang der ganzen Küste zeigt der Hundestrand-Überblick.
An den Stadtstränden und den Hotelstränden von Zelena Laguna und Plava Laguna gilt die übliche Badeordnung, dort ist FKK nicht vorgesehen. Naturisten fahren zu den Camps Ulika und Solaris nördlich der Stadt oder weiter nach Kanegra bei Umag, alle drei sind ausgewiesene FKK-Adressen im FKK-Überblick.
Am Stadtstrand und bei Brulo nutzt du die städtische blaue Zone oder einen der drei für Gäste zugänglichen geschlossenen Parkplätze, am größten ist der Stadtparkplatz beim Markt mit 750 Plätzen. An den Hotelstränden von Zelena Laguna, Plava Laguna und Pical stehen resorteigene Flächen bereit, in der Hochsaison ab dem Vormittag oft ausgelastet.
Für Poreč gibt es keine eigene DHMZ-Messreihe. An der nächsten amtlichen Station Rovinj liegt das Meer von Mitte Juni bis September über 20 Grad, im August sind rund 22 bis 23 Grad realistisch, weil das Meer vor Istrien im Hochsommer ein bis zwei Grad kühler ist als vor Dalmatien (Wasser Split im August 24 Grad).
Mit dem Taxiboot ab der Altstadt-Riva, die Überfahrt dauert rund fünf Minuten. Alle Wege auf der Insel legst du zu Fuß zurück.
Das hängt vom Anspruch ab: für Ruhe und einen besonderen Blick auf die Altstadt die Südseite von Sveti Nikola, für Wassersport und Infrastruktur die Zelena Laguna, für Pinienschatten direkt an der Stadt Brulo. Eine einzige Antwort gibt es nicht, dafür sind die Strände zu unterschiedlich.
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