Baška
Fast zwei Kilometer Kieselstrand Vela plaža auf Krk, die berühmte Baščanska ploča und Wanderwege in den Bergen.

Wer einen Ortsnamen im Kopf hat, will nicht erst wissen müssen, in welcher Region er liegt. Deshalb stehen hier alle Orte und Inseln alphabetisch, von Baška Voda bis Zagreb. Ein Klick auf den Anfangsbuchstaben führt direkt zur richtigen Stelle.
Kroatien funktioniert dabei anders als etwa Italien. Das Reiseziel ist selten die große Stadt, sondern meistens der Badeort: ein Hafen, eine Promenade, ein paar hundert Meter Kiesstrand und dahinter Apartments. Echte Städte im Sinne von Stadturlaub gibt es nur eine Handvoll, dafür Dutzende Orte, die genau eine Sache besonders gut können.
Ortsseiten mit Stränden, Anreise, Preisen und Praxis. Nach Anfangsbuchstabe filtern.
Fast zwei Kilometer Kieselstrand Vela plaža auf Krk, die berühmte Baščanska ploča und Wanderwege in den Bergen.
Schon 1688 verzeichnete eine venezianische Landkarte den Ort als Basca, lange vor dem ersten Urlauber.
Alte Königsstadt zwischen Zadar und Šibenik, Ausgangspunkt für Kornaten und den Vrana-See.
Tief in einer Schlucht bauten geflüchtete Priester ab 1551 ein Kloster mit eigener Druckerei und später sogar einer Sternwarte.
Vor dem Strand Punta Rata liegt ein einzelner Fels mit sieben Kiefern, geschützt wie ein Naturdenkmal und nicht zu besteigen.
Ivan Meštrović baute hier sein erstes architektonisches Werk, ein Mausoleum für eine Familie, die die Spanische Grippe verlor.
Fast zwei Jahrhunderte lang galt Krk als größte Insel, bis neue Vermessungen ausgerechnet Cres den Titel gaben.
Ein Taxiboot bringt dich in nur 5 bis 10 Minuten von Crikvenica direkt nach Krk hinüber.
Durch ein Loch in der Stadtmauer gelangst du zur Buža Bar, ohne Dach, dafür mit Klippensprung und Sonnenuntergang.
Fast 45 Kilometer lang und stellenweise keine zwei Kilometer breit, wirkt diese Insel auf der Landkarte wie ein schmaler Strich.
Nebenan liegt Peroj, wo montenegrinische Familien 1657 vor den Osmanen flohen und bis heute orthodox blieben.
Im Arsenal am Hafen entstand 1612 eines der ersten öffentlichen Theater Europas, mitten zwischen Werft und Kunstgalerie.
Dalmatinisches Hinterland mit dem Blauen See zum Baden, dem tiefen Roten See und der Festung Topana.
Vor dem Landtor tanzen bis heute Schwertkämpfer die Moreška, eine Tradition, die anderswo im Mittelmeer längst verschwunden ist.
Rund um Vrbnik wächst auf einer Steilklippe eine Rebsorte, die es fast nirgendwo sonst auf der Welt gibt.
Istriens Künstlerstadt über dem Meer: autofreie Altstadt auf 320 Metern, Bergbaugeschichte und der Badeort Rabac zu Füßen.
Kroatiens Sandparadies auf Rab: die flache Rajska plaža und über 20 Sandbuchten.
Am Strand Peharovo stand schon im frühen 20. Jahrhundert ein einfacher Holzbau mit Umkleiden und Sonnenterrassen.
Im alten Franziskanerkloster liegt eines der größten Muschelmuseen seiner Art, ein stilles Kontrastprogramm zum Trubel auf der Riva.
Im Goldjahr 1868 liefen hier elf Werften gleichzeitig, die Handelsflotte übertraf damals sogar die von Rijeka, Triest und Venedig.
Der Badeort an Krks windgeschützter Westküste: geschützte Bucht, lange Promenade und Familienstrände.
Gegenüber auf der Halbinsel liegt eine römische Kaiservilla mit Mosaiken und einer echten Fußbodenheizung.
Der Legende nach strandete Odysseus hier und blieb sieben Jahre lang bei der Nymphe Kalypso hängen.
Ein Trüffelsucher fand hier 1999 einen 1,31 Kilogramm schweren weißen Trüffel, damals der größte der Welt.
Das Tor zu den Kornaten: per Zugbrücke erreichbar, Bootsausflüge ab Murter, der Sandstrand Slanica und vier ruhige Orte.
Kroatiens Partyhauptstadt im Norden von Pag: Zrće Beach direkt vor der Tür, ein römischer Wasserkanal unter der Stadt und ruhige Buchten drumherum.
Nur 200 Meter vor der Küste liegt die winzige Kapelleninsel Sveti Marin, erreichbar mit Tretboot oder Kajak.
Das private Museum Gallerion zeigt die zweitgrößte Sammlung zur k.u.k.-Kriegsmarine weltweit, gleich hinter Wien.
Wo die Cetina zwischen Felswänden ins Meer stößt, sitzt die alte Piratenstadt. Heute fährt man hier Raft statt Kaperschiff.
Gustav Mahler arbeitete bei drei Aufenthalten zwischen 1900 und 1904 mitten in der Kurstadt an seiner Vierten Symphonie.
Alte Kapitänsstadt auf Pelješac gegenüber Korčula, mit dem Strand Trstenica und den Weinbergen ringsum.
Karge Mondlandschaft, würziger Paški sir, Salzgärten und mit dem Zrće Beach Kroatiens Partystrand: die Insel Pag hat zwei Gesichter.
Badeort zwischen Adria und dem Vrana-See, Kroatiens größtem See, mit den Kornaten vor der Küste.
An den Steilhängen von Dingač spiegelt sich die Sonne zusätzlich vom Meer, hier wuchs 1961 Kroatiens erste geschützte Weinlage.
Baden ist hier seit 2006 komplett verboten, weil Abwasser einst dem empfindlichen Kalkgestein der Seen schadete.
Ruhiger Badeort unter dem Biokovo mit Kiesstränden und dem Möwenflügel-Denkmal Galeb, südlich von Makarska.
Der Grundriss der Altstadt folgt bis heute dem römischen Straßenraster aus Decumanus und Cardo Maximus.
Istriens Südspitze und Tor zum Naturpark Kamenjak, Top-Spot für Wind- und Kitesurfer.
Ein Luftbild der handgebauten Weinterrassen von Bucavac hing zeitweise sogar im UN-Gebäude in New York.
Direkt neben dem Sergierbogen wohnte 1904 und 1905 der junge James Joyce und unterrichtete Englisch.
1936 badete hier der britische König Edward VIII. mit Wallis Simpson nackt, seither heißt die Bucht bei Einheimischen English Beach.
Labin über der Bucht trieb fast 400 Jahre Bergbau, bis 1999 die letzte Grube Kroatiens schloss.
Rijeka war 2020 gemeinsam mit dem irischen Galway Kulturhauptstadt Europas, unter dem Motto Hafen der Vielfalt.
Seglerort südlich von Šibenik mit der großen Marina Frapa und dem Salzsee Zmajevo oko, dem Auge des Drachen.
Nicht das Boot selbst steht auf der UNESCO-Liste, sondern die Art, wie Rovinj den Bau der Batana am Leben hält.
In Senj wurde 1978 die deutsche Serie Die rote Zora gedreht, die Festung Nehaj diente als Versteck.
Die Kathedrale wurde in Game of Thrones zur Eisernen Bank von Braavos, ganz ohne einen einzigen Holzbalken gebaut.
Das malerische Tor zum Nationalpark Krka: Parkboot zu den Wasserfällen und die Römerstadt Scardona.
Am Sandstrand Bačvice wurde in den 1920ern ein eigenes Ballspiel erfunden, das heute als Kulturerbe geschützt ist.
Das Tor zum Nationalpark Paklenica: Klettern und Wandern im Velebit, Kiesstrände am Velebitkanal.
Das Tor zur Insel Brač: 50 Minuten Fähre ab Split, Kiesstrände und das Rosandić-Mausoleum.
Wenn abends die letzten Ausflugsboote ablegen, gehört die Fußgängerinsel wieder ausschließlich ihren Bewohnern.
Nach dem Erdbeben von 1962 zogen die Bewohner vom Bergdorf Gornji Tučepi nach und nach hinunter ans Meer.
Auf dem Sand des Center Courts gewann ein 18-jähriger Carlos Alcaraz 2021 seinen ersten Tour-Titel.
Die flache Ferieninsel per Brücke direkt vor Zadar: Sand- und Kieselstrände, viel Camping, kurze Wege ans Meer.
Die Insel war bis 1989 militärisches Sperrgebiet, deshalb wirkt sie bis heute unverbaut.
Bis ins 19. Jahrhundert verkaufte der Ort sein Wasser an durstige Handelsschiffe, heute wird bis in den Morgen getanzt.
Aus dem alten Steinbruch Montraker wurde eine Bildhauerschule, ihre Werke stehen bis heute über die ganze Stadt verteilt.
Alfred Hitchcock schwärmte hier schon 1964 vom schönsten Sonnenuntergang der Welt, lange vor der Meeresorgel.
Seit 1877 feuert über der Stadt Punkt zwölf Uhr eine Kanone, ursprünglich als Zeitsignal für die Kirchenglöckner.
Kroatiens Partystrand bei Novalja: Open-Air-Clubs wie Papaya, Aquarius und Kalypso, Festivals und tagsüber Kies mit klarem Wasser.
Acht Orte in Kroatien sind Städte im eigentlichen Sinn, mit Altstadt, Museen und einem Programm, das auch bei Regen trägt. Dubrovnik und Split sind die bekanntesten, Zagreb als einzige Großstadt ohne Meer wird von Urlaubern am häufigsten übersehen. Wer Kultur und Baden verbinden will, ist in Zadar, Šibenik, Trogir oder Pula richtig, dort liegt die Altstadt direkt am Wasser. Rijeka fällt aus dem Rahmen: Hafenstadt statt Kulisse, dafür ohne jeden Andrang.
Seit 1877 feuert über der Stadt Punkt zwölf Uhr eine Kanone, ursprünglich als Zeitsignal für die Kirchenglöckner.
Am Sandstrand Bačvice wurde in den 1920ern ein eigenes Ballspiel erfunden, das heute als Kulturerbe geschützt ist.
Durch ein Loch in der Stadtmauer gelangst du zur Buža Bar, ohne Dach, dafür mit Klippensprung und Sonnenuntergang.
Alfred Hitchcock schwärmte hier schon 1964 vom schönsten Sonnenuntergang der Welt, lange vor der Meeresorgel.
Die Kathedrale wurde in Game of Thrones zur Eisernen Bank von Braavos, ganz ohne einen einzigen Holzbalken gebaut.
Wenn abends die letzten Ausflugsboote ablegen, gehört die Fußgängerinsel wieder ausschließlich ihren Bewohnern.
Direkt neben dem Sergierbogen wohnte 1904 und 1905 der junge James Joyce und unterrichtete Englisch.
Rijeka war 2020 gemeinsam mit dem irischen Galway Kulturhauptstadt Europas, unter dem Motto Hafen der Vielfalt.
Wenn du noch keinen Ort im Kopf hast, sondern eine Richtung, ist der Weg über die Region der schnellere. Istrien liegt am nächsten und hat die kürzeste Anfahrt, die Kvarner Bucht bringt dich ohne Fähre auf große Inseln, Dalmatien hat die spektakulärste Küste bei längerer Anreise. Wer sich gleich für eine Insel entscheiden will, findet die Übersicht der bewohnten Inseln.
Zwei Ziele passen in keine Küstenregion: die Hauptstadt Zagreb und die Plitvicer Seen, beide im Binnenland und gut mit jedem Küstenurlaub zu verbinden.
Gefragt sind flach abfallende Strände und kurze Wege. Diese Kombination findest du eher an der Makarska Riviera und in Istrien als auf den Inseln, wo der Einstieg oft über Felsplatten läuft. Die Ortsseiten sagen jeweils, wie der Strand beschaffen ist.
Nein. Viele Inseln erreichst du in unter einer Stunde Überfahrt, Krk sogar über eine Brücke. Wie das im Einzelnen läuft, steht in der Fährübersicht.
Dubrovnik, Split und Hvar, dazu Novalja auf Pag wegen des Partystrands Zrće. Wer im August Ruhe sucht, ist auf den kleineren Inseln und im istrischen Binnenland besser aufgehoben.
Grob gilt: Istrien liegt am nächsten, danach folgen Kvarner, Norddalmatien und ganz am Ende Dubrovnik. Genaue Routen, Grenzen und Maut stehen im Anreise-Überblick.
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