Festung Nehaj
Uskoken-Festung von 1558 über Senj, mit Museum und Aussichtsplattform bis zur Insel Krk.

Lopar ist der Sandstrand-Ort schlechthin an der kroatischen Adria, ein Dorf mit rund 1.100 Einwohnern auf einer eigenen Halbinsel im Norden der Insel Rab. Rund um Lopar liegen über 20 Sandbuchten, allen voran die berühmte Rajska plaža, der Paradiesstrand, mit fast flach ins Meer laufendem Sand, wie er in Kroatien selten ist. Der Ort passt zu dir, wenn du mit kleinen Kindern reist oder einfach echten Sand statt Kies unter den Füßen willst und dazu einen ruhigen, familiären Rahmen suchst. Rab erreichst du nur per Fähre, der Weg über die Nachbarinsel Krk führt mit der Autofähre direkt nach Lopar. Der nächste Flughafen ist Rijeka auf Krk, den du über die mautfreie Krk-Brücke und die Fähre erreichst.
Lopar liegt etwas abseits vom Rest der Insel auf einer flachen, zerklüfteten Halbinsel, deren weiche Sandsteinböden überhaupt erst die vielen Sandstrände möglich machen. Das Dorf selbst ist unspektakulär und funktional, kein Altstadt-Juwel wie Rab-Stadt, aber genau das macht seinen entspannten Charakter aus: Hier dreht sich alles um Strand, Familie und Ferien.
Eine Geschichte trägt Lopar aber weit über die Insel hinaus. Der Legende nach wurde hier im späten 3. Jahrhundert ein Steinmetz namens Marinus geboren, der vor der Christenverfolgung auf den Berg Titano in Italien floh und dort eine kleine Gemeinschaft gründete, aus der die heutige Republik San Marino hervorging, einer der kleinsten und ältesten Staaten der Welt. Ob der Heilige Marinus wirklich aus Lopar stammte, ist historisch nicht zweifelsfrei belegt, gepflegt wird die Verbindung aber auf beiden Seiten mit Hingabe: In Lopar erinnern eine Statue und der Name der Bucht San Marino an den berühmtesten Sohn des Dorfes.
Das Herzstück von Lopar ist die Rajska plaža, übersetzt Paradiesstrand, auch Strand San Marino genannt: rund anderthalb Kilometer feiner Sand, so flach abfallend, dass das Wasser auf den ersten fünfzig Metern kaum kniehoch wird, ein Bilderbuchstrand für kleine Kinder. Direkt dahinter spendet ein Pinienwald natürlichen Schatten, der Meeresgrund ist sandig statt felsig. Der Strand ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet und schaffte es sogar auf internationale Ranglisten der schönsten Strände. Entsprechend voll wird es hier im Hochsommer, dann sorgen Bars, Wassersport und Verleih für volle Infrastruktur.
Der Paradiesstrand ist aber nur der bekannteste von vielen: Rund um die Halbinsel Lopar liegen über 20 weitere Sandbuchten, von der belebten Livačina gleich neben der Rajska plaža bis zu stilleren, teils nur zu Fuß erreichbaren Buchten wie Sahara oder Ciganka, die auch dem FKK-Publikum offenstehen. Diese Dichte an echten Sandstränden ist in Kroatien einzigartig, weil sonst fast überall Kies und Fels dominieren. Warum das so ist und welche Strandtypen die kroatische Küste bereithält, erklären wir dir unter Strände, die ganze Sandstrand-Insel Rab stellen wir unter Rab vor.
Wo die kroatische Küste sonst aus Kies und Fels besteht, ist der Strand von Lopar aus feinem Sand.
Lopar ist ein ruhiger Familienort, kein Partyziel. Rund um den Hafen und die Rajska plaža reihen sich Konobas mit Fisch und Adria-Klassikern, Pizzerien, Eisdielen und ein paar Strandbars, dazu Supermärkte für die Selbstversorgung im Apartment. Lautes Nachtleben findest du hier nicht, dafür ist die ruhige, kinderfreundliche Atmosphäre gemacht. Wer abends etwas mehr Betrieb oder eine Altstadtkulisse sucht, fährt ins nahe Rab-Stadt mit seinen vier Glockentürmen und den Bars an der Uferpromenade, oder nimmt den kurzen Katamaran-Sprung ins party-affine Novalja auf Pag Pag.

Der lohnendste Ausflug führt nach Rab-Stadt, gut zehn Kilometer entfernt, mit einer der schönsten Altstadtsilhouetten der Adria und dem Franziskanerkloster von Kampor in der Nähe Rab. Ab Lopar und Rab-Stadt starten außerdem Bootsausflüge zu den vorgelagerten Inselchen und zur unbewohnten Gefängnisinsel Goli otok. Die anderen großen Kvarner-Inseln Krk, Cres und Lošinj liegen per Fähre in Reichweite, den Regionsüberblick samt Festlandorten gibt dir Kvarner, alle Fährrouten findest du unter Fähren.
Rab hat keine Brücke, du kommst nur per Fähre auf die Insel, und für Lopar ist der Weg über den Norden oft der bequemste. Von der Insel Krk aus, die du über die mautfreie Krk-Brücke ganz ohne Schiff erreichst, setzt die Autofähre ab Valbiska in rund einer Stunde und zwanzig Minuten direkt nach Lopar über. Alternativ nimmst du im Süden die kurze Fähre ab Stinica auf dem Festland nach Mišnjak, das ist der schnellere Weg, wenn du in Rab-Stadt wohnst, für Lopar aber ein Umweg über die ganze Insel. Welche Route sich für dich lohnt, hängt also davon ab, wo du übernachtest, die Fahrpläne für beide Strecken stehen auf unserer Fährseite für Rab Rab.
Der nächste Flughafen ist Rijeka auf der Nachbarinsel Krk, den du über die Krk-Brücke und die Fähre Valbiska nach Lopar erreichst. Wer mit dem eigenen Auto aus Österreich anreist, ist ab Wien in gut sieben Stunden reiner Fahrzeit an der Küste, ab München etwas länger, jeweils zuzüglich der Fährüberfahrt. Beide Routen führen durch Slowenien mit Vignettenpflicht, dazu kommt die kroatische Streckenmaut, Details dazu unter Maut in Kroatien. Alle Anreisewege mit Auto, Bahn und Flug im Detail stehen unter Anreise.
Die Badesaison in Lopar reicht von Mitte Juni bis Mitte September, dann ist das flache Wasser der Rajska plaža am wärmsten und der Fährtakt am dichtesten. Weil der Sand sich schnell aufheizt und das Wasser lange knietief bleibt, ist Lopar früh in der Saison ein besonders angenehmes Ziel für Familien mit kleinen Kindern. Mai, Juni und September eignen sich gut für ruhigere Strandtage und für Wanderungen über die zerklüftete Halbinsel zu den stilleren Sandbuchten, ohne das Hochsommergedränge am Paradiesstrand. Klimadaten und Wassertemperaturen für die ganze Kvarner-Region findest du unter Wetter und Klima.
Direkt an der Rajska plaža liegt mit dem Camp San Marino einer der größten Campingplätze der Insel, dazu kommen weitere Plätze und Bungalowanlagen rund um die Halbinsel, den Überblick über das Camping-Angebot liefert Camping. Bei festen Unterkünften dominiert wie überall an der Adria das private Apartment, in Lopar ergänzt um einige Ferienanlagen und Hotels in Strandnähe, Tipps zur Suche stehen unter Ferienhäuser. Wer den kürzesten Weg zum Sandstrand will, wohnt rund um die Rajska plaža, wer Altstadt-Flair sucht, bucht besser gleich in Rab-Stadt Rab.
Lopar liegt an der Nordspitze der Insel Rab, in Reichweite liegen die Altstadt von Rab-Stadt, der Katamaran-Sprung nach Novalja und die Nachbarinsel Krk.
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Lando Resortab 66 €/Nacht
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Uskoken-Festung von 1558 über Senj, mit Museum und Aussichtsplattform bis zur Insel Krk.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: Mai bis Juni sowie September bis Oktober.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
Lopar liegt auf einer eigenen Halbinsel im Norden der Insel Rab in der Kvarner Bucht. Der Ort ist bekannt für seine vielen Sandstrände, allen voran die Rajska plaža. Rab erreichst du nur per Fähre, die Autofähre ab Valbiska auf Krk setzt direkt nach Lopar über.
Die Rajska plaža (Paradiesstrand, auch Strand San Marino) ist Kroatiens bekanntester Sandstrand: rund anderthalb Kilometer feiner Sand, so flach abfallend, dass das Wasser auf den ersten fünfzig Metern kaum kniehoch wird. Dahinter spendet ein Pinienwald Schatten, der Strand trägt die Blaue Flagge.
Ja, und zwar viele. Rund um die Halbinsel Lopar liegen über 20 Sandbuchten, weil der weiche Sandsteinboden hier echten Sand statt des sonst üblichen Kieses hervorbringt. Diese Dichte an Sandstränden ist in Kroatien einzigartig und macht Lopar zum Sandparadies der Adria.
Der Legende nach wurde in Lopar im späten 3. Jahrhundert der Steinmetz Marinus geboren, der später den Kleinstaat San Marino gründete. Historisch ist das nicht zweifelsfrei belegt, in Lopar erinnern aber eine Statue und der Name der Bucht San Marino an ihn.
Sehr gut. Der flache, sandige Einstieg der Rajska plaža, der Schatten spendende Pinienwald und der ruhige Ortscharakter ohne Nachtleben machen Lopar zu einem der familienfreundlichsten Ziele Kroatiens, besonders für den Urlaub mit kleinen Kindern.
Nur per Fähre, denn Rab hat keine Brücke. Für Lopar ist die Autofähre ab Valbiska auf der Insel Krk direkt nach Lopar oft am praktischsten, sie dauert rund eine Stunde und zwanzig Minuten. Alternativ führt die kurze Fähre Stinica nach Mišnjak im Süden auf die Insel, für Lopar aber mit Umweg.
Ja, wenn du echten Sandstrand und einen ruhigen, familiären Rahmen suchst. Für Altstadt-Sightseeing bist du in Rab-Stadt besser aufgehoben, für Partyleben in Novalja auf Pag. Als reines Sand- und Familienziel ist Lopar in Kroatien aber schwer zu schlagen, weil die Kombination aus flachem Sandstrand, Pinienschatten und ruhigem Ortscharakter an der Adria selten ist.
Für Strand und die Sandbuchten der Halbinsel reichen drei bis vier Tage. Wer zusätzlich Rab-Stadt, das Kloster Kampor und einen Bootsausflug nach Goli otok mitnehmen will, plant besser fünf bis sieben Tage ein.
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