Museum Apoxyomenos in Mali Lošinj
Ein Museum für eine einzige Statue: die Bronze vom Meeresgrund vor Lošinj, geborgen 1999, seit…

Rab ist die Sandstrand-Insel der Kvarner Bucht: Rund um die Halbinsel Lopar liegen mehr als 20 Sandstrände, allen voran die rund anderthalb Kilometer lange Rajska plaža, während Rab-Stadt mit ihren vier historischen Glockentürmen auf schmaler Landzunge eine der markantesten Altstadtsilhouetten der Adria bildet. Die Insel lohnt sich vor allem für Familien mit kleinen Kindern und für alle, die einen ruhigen Urlaub ohne Partylärm suchen, dafür ist das benachbarte Novalja auf Pag zuständig Pag. Mit dem Auto kommst du über die kurze Autofähre Stinica nach Mišnjak (unter 20 Minuten) oder, von Krk aus, über die Route Valbiska nach Lopar (rund 1 Stunde 20 Minuten); der nächste Flughafen ist Rijeka auf der Nachbarinsel Krk.
Von der Reede aus sieht die Altstadt von Rab aus wie ein Viermaster: Vier Glockentürme ragen aus der schmalen Halbinsel, jeder aus einer anderen Epoche. Am höchsten ist mit 26 Metern der Turm der Kathedrale Mariä Himmelfahrt, einer der schönsten romanischen Glockentürme der Adria. Am ältesten ist der Turm der Klosterkirche St. Andreas, sie gehört zum Benediktinerinnenkloster und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Turm der Justinakirche fällt durch seine später angebaute barocke Zwiebelhaube auf, und der Turm von St. Johannes steht heute neben den Ruinen der einstigen Basilika, die im 19. Jahrhundert verfiel, während der Turm stehen blieb. Zwischen den vier Türmen ziehen sich enge Gassen, drei parallele Längsstraßen und die Uferpromenade Obala, von der aus du auf die vorgelagerten Inselchen blickst.

Von der Reede aus sieht die Altstadt aus wie ein Viermaster: vier Glockentürme aus vier Epochen auf einer schmalen Halbinsel.
Einmal im Jahr wird die Altstadt zur Kulisse für die Rabska Fjera, das älteste und größte Mittelalterfest Kroatiens. Die Tradition reicht zurück bis zum 21. Juli 1364, als der Stadtrat von Rab beschloss, König Ludwig dem Großen für die Befreiung von der venezianischen Herrschaft zu huldigen. Nach Unterbrechungen im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Fest 2002 wiederbelebt und findet seither jährlich vom 25. bis 27. Juli statt, mit über 700 kostümierten Teilnehmern, alten Handwerkstechniken und einem Armbrustschützen-Turnier zum Abschluss.
Kulinarisch nimmst du am besten ein Stück Rapska torta mit: ein meist schneckenförmig gerollter Mandelkuchen mit Maraschino-Likör, dessen älteste schriftliche Rezeptur Ende des 19. Jahrhunderts im Benediktinerinnenkloster St. Andreas festgehalten wurde. Die Zubereitung steht heute als immaterielles Kulturgut im kroatischen Register geschützter Güter, fast jede Rab-Familie hat aber ihre eigene Variante.
Rab ist unter Kroatiens Inseln die Ausnahme vom Kies, und das konzentriert sich fast komplett auf die Halbinsel Lopar im Nordwesten. Dort liegen mehr als 20 Sandbuchten, die bekannteste ist die Rajska plaža (Paradiesstrand): rund anderthalb Kilometer feiner Sand, so flach abfallend, dass Kinder weit hinauslaufen können, ausgezeichnet mit der Blauen Flagge und auf der CNN-Liste der 100 besten Strände der Welt. Details zu allen kroatischen Sandstränden und wie sie sich von der Kies- und Felsküste unterscheiden, liest du unter Strände.
Abseits von Lopar wird Rab wieder kroatisch normal: Kies und Felsplatten, etwa bei Suha Punta nahe Kampor, wo die Buchten direkt am Waldrand liegen. Eine Rab-Besonderheit mit Geschichte ist die FKK-Bucht Kandarola bei Rab-Stadt: Hier badete 1936 der britische König Edward VIII. mit Wallis Simpson nach behördlicher Genehmigung nackt, seither heißt die Bucht bei Einheimischen bis heute English Beach und gilt als einer der Ausgangspunkte des organisierten Freikörperkults an der Adria.
Rab-Stadt lebt abends von seiner Kulisse: Restaurants und Konobas an der Uferpromenade und in den Gassen der Altstadt servieren frischen Fisch und Adria-Klassiker, dazu fast überall ein Stück Rapska torta zum Kaffee. Lautes Nachtleben ist nicht die Stärke der Insel, ein paar Bars an der Riva halten den Abend offen, wer Festival-Trubel sucht, nimmt den kurzen Katamaran-Sprung nach Novalja auf Pag Pag.
Nur wenige Kilometer nördlich von Rab-Stadt liegt Kampor mit dem Franziskanerkloster St. Euphemia, gegründet 1444: eine Klosterkirche mit einem Polyptychon der Brüder Vivarini aus Venedig, einer holzgeschnitzten Kassettendecke und einer Bibliothek mit über 7.000 Bänden aus fünf Jahrhunderten. Gleich daneben beginnt der Küstenwald von Suha Punta, der zum Dundo-Waldpark gehört, dem am besten erhaltenen Flaumeichenwald des gesamten Mittelmeerraums, ideal für schattige Rad- und Spazierwege bis ans Wasser.
Für einen ungewöhnlichen Tagesausflug fahren Boote ab Rab-Stadt zur unbewohnten Insel Goli otok, gut 30 Minuten entfernt. Von 1949 bis 1989 betrieb Jugoslawien hier ein streng geheimes politisches Straflager, geführte Touren erklären die verfallenen Gebäude und die Geschichte des Ortes.
Die drei anderen großen Kvarner-Inseln sind von Rab aus in Reichweite: Krk mit seiner mautfreien Brücke ans Festland Krk, das wilde, dünn besiedelte Cres mit seinen Gänsegeiern Cres und das milde, grüne Lošinj mit seiner Delfin-Population Mali Losinj. Einen Überblick über alle vier und die Region liest du unter Kvarner und Inseln.
Rab hat keine eigene Brücke, du kommst nur per Fähre auf die Insel. Von Süden setzt du ab Stinica auf dem Festland in weniger als 20 Minuten nach Mišnjak über, die Kurzstrecke fährt Rapska plovidba ganzjährig im Pendeltakt. Von Norden, über die mautfreie Krk-Brücke kommend, nimmst du die Autofähre Valbiska (Krk) nach Lopar, die Überfahrt dauert rund 1 Stunde 20 Minuten. Welche Strecke sich für dich lohnt, hängt davon ab, wo auf der Insel du wohnst: Für Lopar ist die Route über Krk oft praktischer, für Rab-Stadt die Kurzstrecke über Stinica. Fahrpläne, Saisontakte und Buchungstipps für beide Routen stehen auf unserer Fährseite für Rab Rab, den Überblick über alle Fährrouten Kroatiens findest du unter Fähren.
Der nächste Flughafen ist Rijeka, der auf der Nachbarinsel Krk liegt und dich mit dem Auto über die Krk-Brücke und die Fähre Valbiska nach Lopar erreicht. Wer mit dem eigenen Auto aus Österreich anreist, ist ab Wien in rund 570 Kilometern und knapp 7 Stunden reiner Fahrzeit an der Küste, ab München sind es rund 610 Kilometer und etwas über 8 Stunden, jeweils zuzüglich der Fährüberfahrt. Beide Routen führen durch Slowenien, wo eine Vignette fällig wird, dazu kommt die streckenbezogene Maut in Kroatien, Details dazu unter Maut in Kroatien. Alle Anreisewege mit Auto, Bahn und Flug im Detail stehen unter Anreise.
Badesaison ist von Mitte Juni bis Mitte September, dann ist auch der Fährtakt am dichtesten. Mai, Juni und September eignen sich besser für Radtouren durch den Dundo-Wald und Ausflüge nach Kampor, ohne die Hochsommer-Hitze und mit deutlich ruhigeren Stränden in Lopar. Klimadaten und Wassertemperaturen für die ganze Kvarner-Region findest du unter Wetter und Klima.
Direkt neben der Rajska plaža liegt mit Camping San Marino einer der größten Campingplätze der Insel, dazu kommen weitere Plätze bei Kampor und rund um Rab-Stadt. Bei festen Unterkünften dominiert wie überall an der Adria das private Apartment, in Rab-Stadt und an der Riviera von Suha Punta ergänzen einige größere Hotels das Angebot. Wer ruhige Lage mit kurzem Weg zum Sandstrand sucht, bucht in Lopar, wer Altstadt-Flair will, in Rab-Stadt selbst.
Rab liegt mitten unter den großen Kvarner-Inseln, drei davon sind von hier aus in Reichweite, dazu die Partyinsel Pag im Süden.
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Lopari Camping Resortab 18 €/Nacht
Lando Resortab 66 €/Nacht
Camping Kovacineab 18 €/Nacht
Baia Holiday Poljanaab 43 €/Nacht
Aminess Style Camping Atea Resortab 32 €/Nacht
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Camping Cikatab 24 €/Nacht
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Ein Museum für eine einzige Statue: die Bronze vom Meeresgrund vor Lošinj, geborgen 1999, seit…
Uskoken-Festung von 1558 über Senj, mit Museum und Aussichtsplattform bis zur Insel Krk.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: Mai bis Juni sowie September bis Oktober.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
Ja, vor allem für Familien mit kleinen Kindern: Rab ist die einzige größere kroatische Insel mit einer nennenswerten Zahl an Sandstränden, dazu kommen eine der schönsten Altstadtsilhouetten der Adria und ein spürbar ruhigerer Charakter als auf Partyinseln wie Pag.
Rund um die Rajska plaža wird es im Juli und August voll, das Zentrum von Rab-Stadt ebenso. Verglichen mit Hvar oder Split bleibt die Insel insgesamt aber ruhiger, und in Mai, Juni und September hast du Strände und Altstadt deutlich entspannter für dich.
Für Strand und Altstadt reichen drei bis vier Tage, für Ausflüge nach Kampor, Suha Punta und mit dem Boot nach Goli otok sind fünf bis sieben Tage entspannter. Als Basis für die ganze Kvarner Bucht mit Tagesausflügen nach Krk oder Opatija lohnt sich auch eine längere Reise.
Das hängt vom Anspruch ab: Krk ist über die mautfreie Brücke am einfachsten erreichbar und hat mehr Infrastruktur, Rab punktet mit echten Sandstränden und einer ruhigeren, kompakteren Altstadt. Wer Sand will, nimmt Rab, wer die bequemste Anreise sucht, Krk Krk.
Die Rajska plaža (Paradiesstrand) bei Lopar ist mit rund anderthalb Kilometern Kroatiens bekanntester Sandstrand, flach abfallend, mit Blauer Flagge ausgezeichnet und auf der CNN-Liste der 100 besten Strände der Welt. Rund um Lopar liegen mehr als 20 weitere Sandbuchten.
In der Kandarola-Bucht bei Rab-Stadt badeten 1936 der britische König Edward VIII. und Wallis Simpson nach behördlicher Genehmigung nackt. Einheimische nennen die Bucht bis heute English Beach, sie gilt als einer der historischen Ausgangspunkte des FKK-Tourismus an der Adria.
Nur per Fähre: von Stinica auf dem Festland in unter 20 Minuten nach Mišnjak, oder von der Insel Krk aus über die Route Valbiska nach Lopar in rund 1 Stunde 20 Minuten. Eine Brücke wie bei Krk oder Pag gibt es auf Rab nicht.
Das älteste und größte Mittelalterfest Kroatiens in der Altstadt von Rab, jährlich vom 25. bis 27. Juli, mit über 700 kostümierten Teilnehmern, historischem Handwerk und einem Armbrustschützen-Turnier. Die Tradition reicht bis 1364 zurück.
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