Meeresorgel und Gruß an die Sonne in Zadar
Die weltberühmte Meeresorgel und ihr Lichtpartner Gruß an die Sonne an der Spitze von Zadars…

Starigrad-Paklenica ist ein Küstenort mit rund 1.050 Einwohnern im Kernort, die ganze Gemeinde zählt mit Seline und Tribanj gut 1.700, am Fuß des Velebit-Gebirges direkt über dem Velebitkanal in Norddalmatien. Der Ort ist das Tor zum Nationalpark Paklenica, Kroatiens wichtigstem Kletterrevier: Vom Ortsrand bist du in wenigen Minuten mitten in der Schlucht Velika Paklenica, und nach dem Klettern oder Wandern liegt der Kiesstrand nur zehn Minuten entfernt. Starigrad passt zu dir, wenn du Bergsport und Baden verbinden willst, gern wanderst oder kletterst und eine grandiose Kulisse aus schroffen Kalkbergen über dem Meer suchst. Der nächste Flughafen ist Zadar, rund 45 Kilometer beziehungsweise etwa 40 Minuten Fahrzeit entfernt.
Der Grund, warum die meisten nach Starigrad kommen, liegt gleich hinter dem Ort: der Nationalpark Paklenica, der mit den beiden Schluchten Velika und Mala Paklenica senkrecht in die Südflanke des Velebit schneidet. Seit 1949 geschützt, ist der Park heute Kroatiens wichtigstes Kletterrevier mit rund 600 eingerichteten Routen, dazu ein weites Wandergebiet mit markierten Wegen bis zu den höchsten Velebit-Gipfeln Vaganski vrh und Sveto brdo. Die große Schlucht Velika Paklenica mit ihren bis zu 400 Meter hohen Kalkwänden ist ganzjährig zugänglich, die kleinere Mala Paklenica bleibt ruhiger und nur saisonal geöffnet.

Das Besondere ist die Kürze der Wege: Vom Parkeingang, wenige Minuten oberhalb von Starigrad, stehst du schon nach kurzer Zeit unter den senkrechten Felswänden. Der berühmteste Fels ist der Anica kuk, an dem sich im Frühjahr die internationale Kletterszene trifft. Wanderer folgen dem breiten Talweg vorbei an alten Wassermühlen bis zur Försterhütte und weiter zum Berghaus, von wo anspruchsvollere Pfade auf die Velebit-Gipfel führen. Alles zu Tickets, Öffnungszeiten, Kletterrouten und der Tropfsteinhöhle Manita peć findest du auf unserer Seite zum Nationalpark Paklenica. Wo sich Paklenica unter Kroatiens acht Nationalparks einordnet, liest du unter Nationalparks. Wer sich für Filmgeschichte interessiert: Teile der Winnetou-Filme wurden in der Schlucht gedreht, die alte Mühlenkulisse und weitere Schauplätze stellen wir unter Winnetou Drehorte vor.

Zur Gemeinde gehören neben Starigrad die Orte Seline und Tribanj, zusammen bilden sie die Riviera Paklenica, einen langen, ruhigen Küstenstreifen am Velebitkanal. Die Strände sind durchweg Kies und Feinkies, oft von Pinien gesäumt und mit klarem, tiefem Wasser, im Rücken die schroffe Wand des Velebit. Bekannte Abschnitte sind der weitläufige Kiesstrand Pisak und die Bucht Kulina mit dem markanten Turm Večka aus dem 16. Jahrhundert, der einst zur Verteidigung gegen die Osmanen errichtet wurde und heute direkt am Wasser steht.
Weil die Riviera weniger überlaufen ist als die großen Badeorte weiter südlich, findest du hier auch im Hochsommer noch ruhige Plätze. Der Wind vom Velebit sorgt an manchen Tagen für frische Böen, dafür ist das Wasser besonders klar. Welche Strandtypen dich an der kroatischen Küste erwarten und wo die wenigen Sandstrände liegen, erklären wir unter Strände.
Starigrad-Paklenica lebt von der Kürze der Wege: Vom Fels über der Schlucht bis zum Kiesstrand am Meer sind es nur zehn Minuten.
Der Name Starigrad, wörtlich "alte Stadt", verweist auf eine lange Geschichte. In der Antike lag hier das römische Argyruntum auf einer heute verlandeten Insel östlich des Hafens, Reste der Stadt und Funde aus römischer Zeit zeugen davon. Aus dem Mittelalter stammen kleine Kapellen aus dem 9. und 10. Jahrhundert sowie die Festung Paklarić am Eingang zur Velika Paklenica, die auf einem noch älteren Kastell steht. Der wehrhafte Turm Večka am Strand von Kulina erinnert an die Zeit der osmanischen Bedrohung. Vieles davon liegt am Wegesrand, wenn du zwischen Ort, Strand und Parkeingang unterwegs bist.
Starigrad ist ein Aktivort, kein Partyort, und das prägt auch die Abende. Entlang der Küstenstraße und am kleinen Hafen reihen sich Konobas mit dalmatinischer Küche, Pizzerien und ein paar Bars, auf den Tisch kommen frischer Fisch, Lammfleisch aus dem Velebit-Hinterland und Käse von der Insel Pag gegenüber. Nach einem Tag in der Schlucht oder am Fels sitzt man hier gern lange bei einem Glas Wein und Blick auf das Wasser und die Lichter von Pag. Wer das große Nachtleben sucht, fährt nach Zadar, alle anderen genießen die Ruhe.
Neben dem Nationalpark lohnt der Blick über den Velebitkanal: Direkt gegenüber liegt die karge, vom Wind gezeichnete Insel Pag, im Norden verbindet die Autofähre Prizna nach Žigljen den Küstenstreifen mit der Insel, Fahrpläne findest du unter Fähren. Nach Süden erreichst du in gut einer halben Stunde Zadar mit Meeresorgel, Altstadt-Halbinsel und dem größten römischen Forum der kroatischen Küste. Landeinwärts führt die spektakuläre Straße über den Velebit ins Hinterland, für Wanderer öffnet sich hier das ganze Gebirge bis zum Nationalpark Nord-Velebit. Einen Überblick über die Region gibt die Seite zu Dalmatien.
Der nächste Flughafen ist Zadar, rund 45 Kilometer beziehungsweise etwa 40 Minuten südlich von Starigrad. Zadar ist eine der Ryanair-Basen in Kroatien und dadurch oft die günstigste Verbindung nach Dalmatien, mit Direktflügen unter anderem ab Memmingen, Köln/Bonn und Weeze. Vom Flughafen fährst du über Zadar und die Autobahn A1 mit der Ausfahrt Maslenica in etwa 40 Minuten nach Starigrad.
Mit dem Auto ab Wien fährst du über Graz und Zagreb auf der Autobahn A1 in rund sechseinhalb Stunden, ab München über den Karawankentunnel in etwa acht. Die A1-Ausfahrt Maslenica liegt schon nah am Ziel, von dort führt die Küstenstraße direkt nach Starigrad. Alle Mautkosten und Routen im Detail stehen unter Anreise.
Starigrad ist stark auf Aktivurlauber ausgerichtet und bietet vor allem Ferienwohnungen, Apartments und Camping. Mehrere Campingplätze liegen direkt am Wasser mit eigenem Kiesstrand und Blick auf Pag, dazu kommen Apartments in Strandnähe und einige Hotels. Camping ist in dieser Ecke Kroatiens ein Kernthema, gerade Kletterer und Wanderer schätzen die Nähe zum Parkeingang Camping. Wer den Ort als Basis nutzt, hat den Nationalpark, die Strände der Riviera und Zadar gleichermaßen in Reichweite.
Starigrad-Paklenica liegt am Velebitkanal, die Insel Pag liegt direkt gegenüber, nach Süden ist Zadar in gut einer halben Stunde erreichbar.
Preise und Verfügbarkeit für deine Reisetermine.
Von Gästen hoch bewertete Campingplätze in Starigrad-Paklenica – mit Fotos, Ausstattung und Live-Verfügbarkeit bei camping.info.
Boutique Camping Bunjaab 18 €/Nacht
Camping Ugljanab 55 €/Nacht
Camping Karinab 21 €/Nacht
Camping Likaab 22 €/Nacht
Falkensteiner Camping Zadarab 39 €/Nacht
Camping Perošab 22 €/Nacht
Valamar Camping Krk 5*ab 34 €/Nacht
Camping Viterab 39 €/NachtBewertung und Richtpreis pro Nacht laut camping.info; tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit auf der Ergebnisseite. Vermittelt über camping.info, bei einer Buchung erhält kroatien.de eine Provision, für dich ohne Aufpreis.
Die weltberühmte Meeresorgel und ihr Lichtpartner Gruß an die Sonne an der Spitze von Zadars…
Kroatiens wichtigstes Kletterrevier: zwei Schluchten im Velebit direkt über dem Meer bei Starigrad.
Affiliate-Links: Bei einer Buchung erhält kroatien.de ggf. eine Provision. Für dich bleibt der Preis gleich.
Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Mai sowie September bis November.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
Ja, besonders wenn du Aktivurlaub mit Baden verbinden willst. Starigrad ist das Tor zum Nationalpark Paklenica mit seinen Kletterrouten und Wanderwegen, und vom Fels bist du in zehn Minuten am Kiesstrand. Die Riviera Paklenica ist ruhiger als die großen Badeorte weiter südlich. Wer reinen Strandurlaub mit viel Trubel sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Vor allem Klettern und Wandern. Die Schlucht Velika Paklenica ist mit rund 600 Routen Kroatiens wichtigstes Kletterrevier, dazu gibt es markierte Wanderwege bis zu den höchsten Velebit-Gipfeln und die Tropfsteinhöhle Manita peć. Der Parkeingang liegt wenige Minuten oberhalb von Starigrad. Alle Tickets und Öffnungszeiten stehen unter Paklenica.
Nein, die Strände der Riviera Paklenica sind durchweg Kies und Feinkies, oft von Pinien gesäumt und mit klarem, tiefem Wasser. Bekannte Abschnitte sind Pisak und die Bucht Kulina mit dem historischen Turm Večka. Einen Sandstrand findest du hier nicht. Welche Strandtypen es in Kroatien gibt, erklären wir unter Strände.
Rund 45 Kilometer beziehungsweise etwa 40 Minuten mit dem Auto über die A1 und die Ausfahrt Maslenica. Zadar ist eine Ryanair-Basis, dadurch sind Direktflüge aus Deutschland oft günstig.
Nein. Paklenica ist zwar Kroatiens bekanntestes Kletterrevier, aber ebenso ein Wandergebiet. Der breite Talweg durch die Velika Paklenica führt vorbei an alten Mühlen und ist auch ohne Kletterausrüstung gut begehbar, dazu gibt es Wege für jede Kondition bis hinauf in den Velebit.
Ja, gegenüber liegt die Insel Pag über dem Velebitkanal. Im Norden der Riviera verbindet die Autofähre Prizna nach Žigljen das Festland mit Pag, Fahrpläne und Preise findest du unter Fähren.
Für Klettern und Wandern eignen sich Mai, Juni sowie September und Oktober am besten, bei angenehmen Temperaturen und ohne die drückende Sommerhitze der Felswände. Zum Baden ist der Hochsommer ideal, wer beides verbinden will, startet früh am Morgen in der Schlucht und verlegt den Nachmittag ans Meer. Die Riviera bleibt auch in der Hochsaison ruhiger als die großen Badeorte weiter südlich.
Für Nationalpark und einen Badetag reichen zwei bis drei Tage. Wer mehrere Kletter- oder Wandertouren plant und dazu Zadar und die Insel Pag besuchen will, ist mit fünf bis sieben Tagen gut dabei.
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