Vidova Gora
778 Meter hoher Aussichtsgipfel über Bol, der höchste Punkt aller kroatischen Inseln.

Baška Voda ist eine Gemeinde mit rund 2.590 Einwohnern an der Makarska Riviera, direkt am Fuß des Biokovo-Gebirges und keine 10 Kilometer nordwestlich von Makarska. Der Ort passt zu dir, wenn du einen durchgehenden Kiesstrand mit Blauer Flagge, kurze Wege zu Restaurants und Bars und trotzdem einen kleineren Rahmen als im lauten Makarska suchst, aber selbst schon spürbar mehr Betrieb willst als im ruhigen Brela nebenan. Mit dem Auto bist du über die Küstenstraße oder die Autobahn A1 unterwegs, der nächste Flughafen ist Split, knapp 85 Kilometer beziehungsweise gut eine Stunde Fahrzeit entfernt.
Baška Voda war bis weit ins 20. Jahrhundert vor allem ein Fischer- und Bauerndorf, erstmals 1688 auf der venezianischen Landkarte Coranelli als "Basca" verzeichnet. Angesiedelt hatten sich die Bewohner ursprünglich vom Bergrücken oberhalb des Ortes, nachdem im 17. Jahrhundert die Gefahr durch die osmanischen Truppen im Hinterland nachließ. Von diesem bäuerlichen Ursprung zeugt bis heute der Weinbau und Olivenanbau im Umland, während der eigentliche Ort sich längst zum Touristenort gewandelt hat.
Das Zentrum bildet der kleine Hafen mit Anlegestellen für Fischer- und Ausflugsboote sowie einer Marina mit rund 130 Liegeplätzen, alle mit Wasser- und Stromanschluss, ganzjährig geöffnet und beliebter Ausgangspunkt für Bootscharter zu den vorgelagerten Inseln Brač und Hvar. Davor liegt die Uferpromenade, gesäumt von Palmen, Cafés und Restaurants, in ihrem Charakter deutlich ruhiger als die Riva im nahen Makarska.
Wer es kirchlich mag, findet in Baška Voda gleich zwei Bauten aus unterschiedlichen Jahrhunderten: die barocke Kirche St. Lovro von 1750 und die Pfarrkirche St. Nikola aus dem frühen 20. Jahrhundert. Beide sind unspektakulär, aber ein netter Zwischenstopp auf dem Weg zur Promenade.
Der große Ausflug von Baška Voda aus führt nach oben: Die Serpentinenstraße ins Biokovo-Gebirge mit dem gläsernen Skywalk in 1.228 Metern Höhe startet offiziell in Makarska, ist aber auch von Baška Voda in rund 20 Fahrminuten erreichbar. Eintrittspreise, Ticketpflicht und Öffnungszeiten des Naturparks Biokovo findest du auf unserer Makarska-Seite, die den Skywalk ausführlich behandelt.

Baška Voda hat keinen einzelnen großen Stadtstrand, sondern eine durchgehende Kette aus Kiesstränden, die sich von der Nachbargemeinde Krvavica im Norden über den Ortskern bis nach Promajna im Süden zieht, insgesamt mehrere Kilometer am Stück. Vom Ikovac-Strand am nördlichen Ortsrand über den Podluka-Strand zum Hafen schließt sich der Hauptstrand Nikolina an, der als einziger Abschnitt in Baška Voda die Blaue Flagge trägt: feiner, flach abfallender Kies mit Duschen, Umkleiden, Rettungsdienst und barrierefreiem Zugang zum Wasser. Südlich davon folgen Stazica und Baško Polje bis zum Ortsteil Promajna.
Der Ikovac-Strand am nördlichen Ende ist der ruhigere Gegenpol: eine kleinere Bucht mit markantem Steinblock im Wasser, etwas außerhalb des Trubels der Promenade, beliebt bei allen, die zum Schnorcheln nicht erst weit laufen wollen. Alle Strandtypen der kroatischen Küste, von Kies über Fels bis zu den seltenen Sandstränden, erklären wir ausführlich unter Strände.
Baška Voda ist deutlich ruhiger als Makarska, aber keineswegs verschlafen: Entlang der Promenade reihen sich Konobas mit dalmatinischer Küche, Pizzerien und Eisdielen, dazu einige Cocktailbars mit Blick aufs Wasser. Wer das große Nachtleben mit Clubs und DJs sucht, fährt die zehn Minuten nach Makarska hinüber, wer abends lieber bei Wein und Blick aufs Meer sitzt, bleibt in Baška Voda richtig.
Baška Voda ist der Mittelweg der Riviera: ruhiger als Makarska, belebter als Brela.
Nach Makarska sind es nur wenige Fahrminuten, dort warten Muschelmuseum, Altstadt und das Nachtleben der Riviera. In der Gegenrichtung liegt Brela, der ruhigste und fotogenste Nachbarort mit dem berühmten Strand Punta Rata, den du zu Fuß über die durchgehende Küstenpromenade erreichst. Über Split hinaus lohnt der Blick auf die ganze Riviera und ihre Orte unter Dalmatien.

Von Makarska aus legt mehrmals täglich die Autofähre nach Sumartin auf der Insel Brač ab, ein beliebter Tagesausflug oder Zwischenstopp Richtung Split. Details zu Fahrplan und Reservierung findest du unter Fähren, die Insel selbst stellen wir unter Inseln vor. Wer stattdessen Aktivurlaub sucht, fährt gut eine halbe Stunde nach Omiš mit Rafting, Klettern und Zipline über der Cetina-Schlucht.
Der nächste Flughafen ist Split, rund 85 Kilometer beziehungsweise gut eine Stunde Fahrzeit von Baška Voda entfernt, damit näher als von Makarska aus. Von dort verkehren im Sommer Linienbusse und Transfers direkt an die Riviera, für Ausflüge in die Umgebung lohnt sich aber ein Mietwagen.
Mit dem eigenen Auto aus Österreich nutzt du dieselbe Route wie nach Split und Makarska: ab Wien über Graz, Zagreb und die Autobahn A1, ab München über Salzburg, den Karawankentunnel und Ljubljana. Die A1 ist inzwischen bis zur Anschlussstelle Ravča im Hinterland der Riviera ausgebaut, von dort führt eine kurze Zufahrt zur Küstenstraße. Baška Voda liegt auf dieser Küstenstraße nur wenige Kilometer vor Makarska, wenn du von Split kommst, rechne deshalb ab Wien mit knapp 9 Stunden reiner Fahrzeit und ab München mit gut 10 Stunden. Die komplette Streckenführung und Mautkosten stehen unter Anreise.
Eine internationale Autofähre legt in Baška Voda nicht ab, die nächstgelegene Verbindung auf die Inseln ist die Autofähre ab Makarska nach Sumartin auf Brač.
Die meisten Unterkünfte liegen entlang der Promenade zwischen Hafen und den Stränden Nikolina und Stazica, vom einfachen Apartment mit Meerblick bis zum Familienhotel. Wer noch mehr Ruhe sucht, wohnt Richtung Ikovac im Norden oder weicht ganz nach Brela aus und fährt für Restaurants und Einkäufe kurz herüber. Campingplätze findest du an mehreren Stellen entlang der ganzen Riviera.
Baška Voda liegt mittig an der Riviera, die nächsten Ziele sind in wenigen Minuten bis gut einer halben Stunde erreichbar.
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778 Meter hoher Aussichtsgipfel über Bol, der höchste Punkt aller kroatischen Inseln.
Kroatiens meistfotografierter Strand bei Bol, eine Kieszunge, die mit jedem Wind ihre Form ändert.
Festung und Aussichtspunkt oberhalb von Split, bekannt aus Game of Thrones.
Glasplattform über der Makarska Riviera, Kroatiens erster Skywalk in 1.228 Metern Höhe.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Mai sowie September bis November.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
Ja, wenn du einen durchgehenden Kiesstrand mit Blauer Flagge, kurze Wege und ein bisschen mehr Leben als in Brela suchst, aber nicht das volle Nachtleben von Makarska willst. Als Basis für Ausflüge an die ganze Riviera ist der Ort ideal gelegen, weil Makarska und Brela beide nur wenige Fahrminuten entfernt liegen.
Brela ist der ruhigere, kleinere Nachbarort mit dem berühmten Strand Punta Rata und gilt als der fotogenste, aber auch stillste Ort der Riviera. Baška Voda hat mit Hafen, Promenade, mehr Restaurants und Bars spürbar mehr Trubel, ohne an das Nachtleben von Makarska heranzureichen. Wer Ruhe sucht, bucht Brela, wer etwas mehr Betrieb mag, Baška Voda.
Nein, das sind zwei völlig verschiedene Orte. Baška Voda liegt an der Makarska Riviera in Mitteldalmatien, Baška ist ein Küstenort auf der Kvarner-Insel Krk, bekannt für die rund zwei Kilometer lange Kieselbucht Vela plaža. Die ähnlichen Namen sorgen bei der Urlaubsplanung öfter für Verwechslung, mehr zur Insel Krk liest du unter Krk.
Der Hauptstrand Nikolina direkt am Hafen, der als einziger Abschnitt die Blaue Flagge trägt und mit flachem Einstieg, Rettungsdienst und barrierefreiem Zugang der familienfreundlichste ist. Für mehr Ruhe eignet sich die Bucht Ikovac am nördlichen Ortsrand.
Für Strand und Ort reichen 2 bis 3 Tage, als Basis für Tagesausflüge nach Makarska, Brela, Omiš oder mit der Fähre nach Brač lohnen sich 5 Tage und mehr.
Rund 85 Kilometer beziehungsweise gut eine Stunde Fahrzeit, damit liegt Baška Voda etwas näher am Flughafen als Makarska.
Ja, der Strand Nikolina mit seinem flachen Einstieg und der durchgehenden Promenade ist familienfreundlich, dazu sind die Wege im Ort kurz. Wer es ganz ruhig mag, wohnt eher in Brela, wer tagsüber etwas mehr Infrastruktur und abends noch einen Spaziergang mit Eis will, ist in Baška Voda richtig.
Ja, im Ortszentrum liegt eine Marina mit rund 130 Liegeplätzen, ganzjährig geöffnet und mit Wasser- und Stromanschluss, beliebter Startpunkt für Bootscharter zu den Inseln Brač und Hvar.
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