Die Kathedrale Mariä Himmelfahrt ist mit ihren zwei neugotischen Türmen das höchste Bauwerk Zagrebs und von fast jedem Punkt der Stadt sichtbar. Nach dem Erdbeben vom 22. März 2020, bei dem die Spitze des Südturms einstürzte und der Nordturm gesprengt werden musste, öffnete sie am 17. April 2026 nach sechs Jahren Sanierung wieder für Besucher und Gottesdienste. Der Besuch ist kostenlos, geöffnet ist täglich von 8 bis 19 Uhr, sonntags und an Feiertagen findet die Messe um 10 Uhr statt.
Sie steht direkt am Kaptol, dem historischen Gegenstück zur Oberstadt Gradec, nur wenige Gehminuten vom Dolac-Markt und der Standseilbahn Uspinjača entfernt Zagreb. Wer die Oberstadt ohnehin besucht, kombiniert das mit einem Abstecher zur Kathedrale, mehr als 20 bis 30 Minuten braucht der Innenraum in der Regel nicht.
Die erste Kathedrale an dieser Stelle wurde im 11. Jahrhundert begonnen und 1217 von König Andreas II. geweiht, nur 25 Jahre später, 1242, zerstörten einfallende Tataren den Bau fast vollständig. Bischof Timotej errichtete ab 1263 eine neue, gotische Kathedrale. Ihr heutiges Gesicht erhielt sie erst nach dem Erdbeben von 1880: Architekt Herman Bollé, der in Zagreb auch das Dach der Markuskirche gestaltete, baute sie neugotisch wieder auf und ergänzte die beiden schlanken Türme, fertiggestellt 1902 mit rund 104 und 105 Metern Höhe (je nach Messung werden bis zu 108 Meter genannt). Im Inneren liegt der Sarkophag des seliggesprochenen Kardinals Alojzije Stepinac, Erzbischof von Zagreb von 1937 bis zu seinem Tod.
Beim Erdbeben vom 22. März 2020 stürzte die Spitze des Südturms ein, der stark beschädigte Nordturm musste kontrolliert gesprengt werden, aus den rund 108 Metern wurden vorübergehend 73,6 Meter.
Sechs Jahre dauerten Sicherung und Wiederaufbau, bis Fachleute das Gebäude am 17. April 2026 wieder für Besucher und Gläubige freigaben. Ein neu gestalteter Eingangsbereich schützt seither vor herabfallenden Teilen, komplett abgeschlossen sind die Turmarbeiten aber weiterhin nicht: Wer die Kathedrale besucht, sieht ein Bauwerk im Übergang zwischen Baustelle und altem Glanz.
Der Innenraum ist laut offizieller Angabe der Zagreber Erzdiözese täglich von 8 bis 19 Uhr für Gebet und Besuch geöffnet, der Eintritt ist frei, eine kleine Spende für die Sanierungsarbeiten ist willkommen. Sonntags und an Feiertagen findet die Messe um 10 Uhr statt, während der Gottesdienste ist die touristische Besichtigung eingeschränkt, wie in Sakralbauten üblich gelten bedeckte Schultern und Knie. Die Schatzkammer (Riznica), eines der ältesten Kirchenmuseen Kroatiens mit Objekten seit Gründung des Erzbistums um 1094, lässt sich derzeit nur nach vorheriger Anmeldung besichtigen, am besten direkt bei der Erzdiözese erfragen.
Die Kathedrale liegt an der Adresse Kaptol 31 mitten in der Altstadt, autofrei und in wenigen Minuten von jedem Parkplatz am Rand der Oberstadt erreichbar. Alle Infos zu Anreise und Übernachtung in Zagreb findest du gebündelt auf der Ortsseite Zagreb, weitere Sakralbauten Kroatiens stehen unter Sehenswürdigkeiten.
Seit dem 17. April 2026 wieder für Besucher und Gottesdienste, nach sechs Jahren Sanierung infolge des Erdbebens von 2020. Die Turmarbeiten sind aber weiterhin nicht vollständig abgeschlossen.
Der Besuch ist kostenlos, eine kleine Spende für die Restaurierung ist willkommen. Für die Schatzkammer ist vorab eine Anmeldung bei der Erzdiözese nötig.
Die beiden neugotischen Türme von Herman Bollé, fertiggestellt 1902, waren rund 104 und 105 Meter hoch. Nach dem Erdbeben 2020 wurden Teile davon zurückgebaut, die endgültige Höhe nach Abschluss der Sanierung steht 2026 noch nicht fest.
An der Adresse Kaptol 31, direkt gegenüber der Oberstadt und nur wenige Gehminuten vom Dolac-Markt entfernt, mitten in der autofreien Altstadt. Details zu Parken und Anreise nach Zagreb stehen auf der Ortsseite.
Ja, aber nur nach vorheriger Anmeldung, da sie nicht zu den freien Besuchszeiten zählt. Die Riznica gilt als eines der ältesten Kirchenmuseen Kroatiens.
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