Die Vidova Gora ist mit 778 Metern der höchste Gipfel aller Adria-Inseln und thront direkt über Bol auf Brač. Der Aussichtspunkt ist frei zugänglich, kostet keinen Eintritt und ist über eine geteerte Straße durch den Pinienwald mit dem Auto erreichbar, der Parkplatz am Gipfel ist kostenlos. Von dort führt ein kurzer Fußweg zur eigentlichen Aussichtskante, bei klarer Sicht reicht der Blick über Bol und den Zlatni Rat hinweg bis nach Hvar, Vis und zur Halbinsel Pelješac.
Wer nicht fährt, steigt zu Fuß auf: Ab Bol dauert der direkte Aufstieg über die alte Steinbruchstraße rund zwei Stunden. Oben angekommen triffst du auf die Reste einer Berghütte aus den 1930er-Jahren, ein Café oder eine kleine Konoba öffnet in der Hochsaison zeitweise, feste Öffnungszeiten gibt es nicht. Plane für Anfahrt und Fußweg zur Kante zusammen rund eine Stunde ein, für die Wandervariante ab Bol einen halben Tag. Alles zu Bol selbst, zum Zlatni Rat und zur restlichen Insel steht auf der Brač-Seite Brac.
Der Name der Vidova Gora geht auf den slawischen Gott Vid zurück, dessen Kult später mit dem Fest des heiligen Vitus verschmolz, an der höchsten Stelle stand einst eine kleine Kapelle. In der Saison 1935/36 errichtete der örtliche Bergsteigerverein am Gipfel eine Schutzhütte auf 778 Metern, sie ist inzwischen verfallen und liefert bis heute den Referenzpunkt für die genaue Höhenangabe. Der alte Fußweg von Bol folgt der historischen Route, über die früher der weiße Kalkstein der Insel talwärts transportiert wurde, derselbe Brač-Stein, der unter anderem im Diokletianpalast von Split verbaut ist Brac.
Mit dem Auto folgst du der ausgeschilderten Bergstraße ab Bol, durchgehend asphaltiert, aber schmal und kurvig mit regelmäßigen Ausweichstellen. Zu Fuß führt die klassische Route direkt aus Bol über den alten Steinbruchweg hinauf, markiert und moderat bis anspruchsvoll, mit losem Geröll auf den letzten Metern. Eine zweite, deutlich längere Variante ist der ausgeschilderte Lehrpfad Vidova Gora: Start an der Straße zwischen Bol und Supetar bei der Abzweigung Gažul, rund 16,7 Kilometer lang, etwa 481 Höhenmeter, mit rund 4 Stunden 40 Minuten reiner Gehzeit, 14 Infotafeln erklären unterwegs Landschaft und Naturschutzgebiet, geeignet auch fürs Mountainbike.
Am klarsten ist die Fernsicht am Vormittag, bevor sich Dunst über der Adria bildet, und im Frühjahr oder Herbst, wenn die Luft trockener ist als im Hochsommer. Die Vidova Gora gilt zudem als bekannter Startplatz für Gleitschirmflieger, die bei günstigem Wind bis zum Zlatni Rat hinabsegeln, geflogen wird wegen des auffrischenden Nachmittagswinds bevorzugt vormittags, ein Start braucht eine Freigabe des nahen Flugplatzes Brač. Wer mit dem Auto hochfährt, sollte im Hochsommer Wasser und Sonnenschutz mitnehmen, oben gibt es keine verlässliche Versorgung. Alles rund um Bol, den Zlatni Rat und die Anreise auf die Insel steht auf der Brač-Seite Brac.
778 Meter über dem Meer, damit ist sie der höchste Punkt aller kroatischen und aller Adria-Inseln, gelegen direkt über Bol auf Brač.
Nein, der Aussichtspunkt ist frei zugänglich und der Parkplatz am Gipfel kostenlos. Nur ein saisonales Café oder eine Konoba am Gipfel, falls geöffnet, verlangt normale Gastronomiepreise.
Am einfachsten mit dem Auto über die geteerte Bergstraße ab Bol. Zu Fuß führt der direkte Weg ab Bol über die alte Steinbruchroute in rund zwei Stunden hinauf, alternativ der rund 16,7 Kilometer lange Lehrpfad ab der Straße Bol-Supetar.
Ja, bei klarer Sicht reicht der Blick über Bol und den Zlatni Rat hinweg bis nach Hvar, Vis und zur Halbinsel Pelješac.
Die historische Schutzhütte aus den 1930er-Jahren ist verfallen. In der Hochsaison öffnet gelegentlich ein kleines Café oder eine Konoba, feste Öffnungszeiten sind nicht garantiert, eigenes Wasser ist empfehlenswert.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Mai sowie September bis November.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
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