Die Marjan-Halbinsel ist der bewaldete Hügel am westlichen Rand der Split-Halbinsel, ein rund 300 Hektar großer Kiefernwald, den die Stadt seit 1964 als Park-šuma schützt. Der Eintritt ist frei, der Park ist ganzjährig zugänglich, und du erreichst den Haupteingang zu Fuß in etwa 20 Minuten entlang der Riva, kurz hinter der Meštrović-Galerie am Tor Marjanska vrata. Wer hoch will, braucht keine Ausrüstung, nur feste Schuhe. Breite Waldwege führen in 30 bis 60 Minuten zu den Aussichtspunkten über der Stadt.
Marjan hat drei Kuppen von 125, 148 und 178 Metern, die höchste heißt Telegrin, benannt nach einer napoleonischen Telegrafenstation, die einst dort stand. Für den ganzen Auf- und Abstieg mit Fotostopps solltest du 1,5 bis 2 Stunden einplanen, für die nähere Aussichtsterrasse Vidilica reicht auch eine knappe Stunde ab der Riva.
Vom Tor Marjanska vrata führt der Hauptweg zunächst zur Vidilica, einer Terrasse mit Café nahe des Gipfelbereichs, von der aus du über den Splitski-Kanal bis zu den Inseln Šolta und Brač blickst. Ein Stück weiter oben steht auf der mittleren Kuppe (148 Meter) der Aussichtsturm am Sedlo, kostenlos zugänglich, mit Aufzug für eingeschränkte Mobilität und laut Parkverwaltung bis September täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet, außerhalb der Saison mit kürzeren Zeiten. Von hier führt der Weg weiter zum höchsten Punkt, dem Telegrin auf 178 Metern, wo die kroatische Flagge weht und der Blick bis weit in die Zagora reicht.
Auf der Südseite verläuft ein schattiger Trimm-Pfad am Wasser entlang bis zur Bucht Kašjuni, ein längerer Kiesstrand, der bei Einheimischen beliebt ist. Am Westende der Halbinsel liegt die familienfreundlichere Bucht Bene mit Wiesen und Picknickplätzen. Beide Strände erreichst du zu Fuß über die Waldwege oder mit dem Auto über die Straße an der Nordseite. Rad- und Skate-Strecken verlaufen weitgehend getrennt von den Fußwegen, am dichtesten befahren ist die flache Runde entlang der Küste.
Marjan trägt seinen Namen seit dem 8. Jahrhundert, römische Überlieferungen verorten hier einen Tempel für die Göttin Diana. Ab 1852 begann die systematische Aufforstung der bis dahin kargen Halbinsel, aus der der heutige Kiefernwald hervorging. Unterwegs stehen rund ein Dutzend kleiner Kapellen und Kirchen aus dem Mittelalter, dazu die Reste von Eremitenklausen wie die Höhle bei der Kirche des heiligen Hieronymus, in denen einst Einsiedler lebten. Am Nordhang liegt der jüdische Friedhof, 1573 von den venezianischen Behörden der jüdischen Gemeinde Splits zugewiesen, mit rund 700 erhaltenen Gräbern und als Kulturdenkmal erster Kategorie geschützt, heute allerdings nur eingeschränkt zugänglich. Nahe dem Nordeingang betreibt das Naturkundemuseum Split seit 1926 einen kleinen Zoo mit vor allem kroatischen Haustierrassen.
Im Hochsommer lohnt sich der Aufstieg früh morgens oder ab dem späten Nachmittag, tagsüber gibt der Kiefernwald zwar Schatten, doch die Aussichtspunkte selbst liegen offen in der Sonne. Wer eine Abkühlung will, kombiniert den Abstieg mit einem Sprung ins Wasser bei Kašjuni oder Bene. Marjan lässt sich gut mit einem Altstadtbesuch verbinden, da beide Ziele fußläufig verbunden sind. Alles zu Diokletianpalast, Stränden und Anreise nach Split findest du auf der Ortsseite Split, weitere Sehenswürdigkeiten Dalmatiens stehen unter Sehenswürdigkeiten.
Nein, der Park ist frei zugänglich und ganzjährig geöffnet. Nur der kleine Zoo am Nordeingang erhebt eine eigene Eintrittsgebühr.
Der höchste Gipfel heißt Telegrin und misst 178 Meter, benannt nach einer napoleonischen Telegrafenstation, die dort einst stand.
Für den kompletten Auf- und Abstieg über alle Aussichtspunkte solltest du 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Für die nähere Terrasse Vidilica reicht ab der Riva auch eine knappe Stunde.
Zu Fuß entlang der Riva Richtung Westen, in rund 20 Minuten bis zum Tor Marjanska vrata kurz hinter der Meštrović-Galerie. Von dort führen breite Waldwege bergauf.
Ja, am Südhang liegt der Kiesstrand Kašjuni, am Westende die familienfreundlichere Bucht Bene. Beide erreichst du über die Waldwege des Parks oder über die Straße an der Nordseite.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Mai sowie September bis November.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
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