Der Leuchtturm Savudrija an der Nordwestspitze Istriens ist mit seiner Inbetriebnahme am 17. April 1818 der älteste noch aktive Leuchtturm der Adria und steht zugleich am westlichsten Punkt Kroatiens. Der 36 Meter hohe Turm liegt rund 6 Kilometer nordwestlich von Umag Umag, in wenigen Autominuten oder mit dem Rad erreichbar. Besichtigen kannst du ihn ganzjährig kostenlos von außen, denn er ist bewohnt und arbeitet bis heute als aktives Seezeichen, nicht als Museum mit Öffnungszeiten oder Eintritt.
Direkt am Fuß des Turms liegt ein kleiner Steinstrand mit mediterranem Garten, ein ruhiger Ort zum Baden abseits der großen Strandanlagen von Umag Strände. Für die meisten Besucher ist der Leuchtturm ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg von oder nach Umag, das eigentliche Fotomotiv ist der weiß-rote Turm selbst vor der offenen Adria.
Der Wiener Architekt Pietro Nobile plante den Turm im Auftrag des Triester Börsengerichts, finanziert über den Verkauf von Anteilsscheinen und unter der Schirmherrschaft von Kaiser Franz I. von Österreich. Nach etwas mehr als einjähriger Bauzeit ging der Leuchtturm im April 1818 in Betrieb und ist seither ohne Unterbrechung aktiv, was ihn zum ältesten durchgehend betriebenen Leuchtturm der gesamten Adriaküste macht. Technikgeschichtlich kommt eine zweite Besonderheit hinzu: Savudrija war weltweit die erste Leuchtanlage, die mit Gas aus Steinkohledestillation beleuchtet wurde, ein Verfahren, das zur Bauzeit als technische Sensation galt.
Der Turm selbst lässt sich nicht besteigen, das Areal rund um den Sockel ist aber frei und ohne Eintritt zugänglich, rund um die Uhr und ganzjährig. Es gibt keine festen Öffnungszeiten und keine Kasse, weil der Leuchtturm als aktives Seezeichen betrieben wird und keine touristische Innenbesichtigung anbietet. Wer länger bleiben will, kann im Turm selbst übernachten: Der staatliche Leuchtturmbetreiber Plovput vermietet mehrere Ferienwohnungen im Gebäude, buchbar direkt über Plovput oder spezialisierte Vermittler für Leuchtturm-Unterkünfte. Für die Hochsaison (Juni bis Mitte September) reservierst du am besten Monate im Voraus, Preise und aktuelle Verfügbarkeit erfragst du am besten direkt beim Anbieter (Stand 2026).
Am eindrucksvollsten wirkt der Turm zum Sonnenuntergang, wenn das Licht flach über die offene Adria fällt und kaum Tagesausflügler mehr da sind. Tagsüber im Hochsommer teilst du dir den kleinen Vorplatz mit anderen Fotografen und Badegästen, außerhalb der Saison hast du den Ort oft für dich allein. Mit dem Auto folgst du von Umag der Küstenstraße Richtung Grenze, ein Parkplatz liegt in Gehweite zum Turm; Radfahrer kommen über die Küstenwege ebenfalls gut hin. Weitere Ausflugsziele rund um Umag und Istrien sammelt der Regionen-Guide Istrien, einen Überblick über weitere Sehenswürdigkeiten der Küste findest du unter Sehenswürdigkeiten.
Von außen jederzeit und kostenlos, der Turm liegt frei zugänglich am westlichsten Kap Kroatiens. Eine Innenbesichtigung als Museum gibt es nicht, da der Turm bewohnt ist und aktiv als Seezeichen arbeitet.
Nichts, der Turm und das umliegende Gelände sind frei zugänglich. Kosten fallen nur an, wenn du in einer der Ferienwohnungen im Turm selbst übernachten möchtest.
Ja, der staatliche Leuchtturmbetreiber Plovput vermietet Ferienwohnungen im Turm. Für die Hochsaison solltest du Monate im Voraus buchen, Preise und Verfügbarkeit fragst du am besten direkt beim Anbieter ab.
Er ging 1818 in Betrieb und gilt als ältester noch aktiver Leuchtturm der Adria. Zusätzlich war er weltweit die erste Leuchtanlage, die mit Gas aus Steinkohledestillation beleuchtet wurde.
Er liegt rund 6 Kilometer nordwestlich von Umag, in wenigen Autominuten über die Küstenstraße oder mit dem Rad erreichbar. Ein Parkplatz befindet sich in Gehweite zum Turm.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Juni sowie September bis Oktober.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
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