Der Diokletianpalast ist kein Museum hinter Absperrband, sondern die Altstadt von Split selbst: Rund um das Jahr 300 ließ sich der römische Kaiser Diokletian hier seinen Alterssitz bauen, heute wohnen, kochen und feiern Menschen zwischen den antiken Mauern. Das Palastareal ist frei zugänglich und rund um die Uhr geöffnet, Eintritt kosten nur einzelne Teile: die Kathedrale des heiligen Domnius mit Krypta, Baptisterium und Glockenturm sowie die Kellerräume unter dem Palast.
Für die Kellerräume, offiziell vom Stadtmuseum Split (Muzej grada Splita) verwaltet, gilt Stand 2026 ein Eintritt von 10 Euro, ermäßigt (Studierende, Senioren, Tourist Card) 8 Euro, geöffnet täglich von 8:30 bis 20 Uhr, letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schluss. Für Kathedrale, Krypta, Baptisterium und Glockenturm gibt es mehrere Kombitickets, deren genaue Preise an den Kassen im Peristyl aushängen und sich je nach Saison ändern können. Wer nur durch die Gassen schlendern will, zahlt gar nichts.
Kaiser Diokletian ließ den Palast Ende des 3. Jahrhunderts als Mischung aus Militärlager und Luxusvilla errichten und zog sich hier ab dem 1. Mai 305 zur Ruhe, nachdem er als erster römischer Kaiser freiwillig abgedankt hatte. Die Anlage misst rund 215 mal 180 Meter, vier Ecktürme und vier Tore gliedern sie: das Goldene Tor im Norden Richtung Salona, das Silberne Tor im Osten, das Eiserne Tor im Westen, bis heute das einzige durchgehend genutzte, und das Eherne Tor im Süden zum Meer hin, einst der private Seezugang des Kaisers.
Nach Diokletians Tod verfiel der Palast nicht, sondern wurde weiterbesiedelt: Flüchtlinge aus dem zerstörten Salona zogen im 7. Jahrhundert in die leerstehenden Gemäuer, bauten Häuser zwischen die antiken Mauern und legten damit den Grundstein für die heutige Stadt Split. Seit November 1979 zählt die historische Altstadt mit dem Palastkern zum UNESCO-Welterbe, als eines der am besten erhaltenen Beispiele römischer Palastarchitektur weltweit.
Das Herzstück ist der Peristyl, der antike Säulenhof im Zentrum der Anlage, wo Diokletian einst öffentlich empfangen wurde und wo heute abends Straßenmusiker spielen. Auf dem Peristyl steht bis heute eine ägyptische Sphinx aus schwarzem Granit, gut 3.500 Jahre alt: Diokletian ließ ursprünglich zwölf solcher Sphingen aus Ägypten herbeischaffen, von denen nur drei erhalten sind, eine davon kopflos vor dem ehemaligen Jupitertempel, eine weitere im Stadtmuseum.
Vom Peristyl aus erreichst du die wichtigsten Bauwerke des Palastes zu Fuß in wenigen Minuten: die Kathedrale im Osten, den kleinen Jupitertempel im Westen, die Kellerräume über eine Treppe im Süden. Wer die vier antiken Stadttore abgehen will, plant dafür am besten einen zweiten, ruhigeren Rundgang außerhalb der Hauptbesuchszeit ein, da sich die engen Gassen dazwischen mittags stark füllen.
Die Kathedrale des heiligen Domnius war ursprünglich Diokletians eigenes Mausoleum, ein rund 25 Meter hoher Achteckbau, der im 7. Jahrhundert zur Kirche umgewidmet wurde. Damit residiert eine der ältesten noch genutzten Kathedralen der Welt ausgerechnet im Grabmal jenes Kaisers, der Christen verfolgen ließ, während ihr heutiger Namensgeber Domnius genau dieser Verfolgung zum Opfer fiel. Der angrenzende Glockenturm, romanisch, zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert über gut 250 Jahre in sechs Geschossen errichtet, misst rund 57 bis 61 Meter und zählt zu den höchsten mittelalterlichen Bauwerken Dalmatiens. Wer die enge Wendeltreppe hochsteigt, hat oben die beste Aussicht über die Altstadt und den Hafen.
Der kleine achteckige Bau gegenüber der Kathedrale war einst der Jupitertempel, heute die Baptisterium-Kapelle mit einem gut erhaltenen Taufbecken. Die Krypta der heiligen Lucia unter der Kathedrale sowie die Schatzkammer mit Kelchen, Reliquiaren und romanischen Marienbildern aus dem 13. Jahrhundert runden den kirchlichen Teil des Rundgangs ab. Kathedrale, Krypta, Baptisterium, Glockenturm und Schatzkammer lassen sich einzeln oder in Kombination besichtigen, die Tickets dafür gibt es an der Schatzkammer schräg gegenüber der Kathedrale am Peristyl.
Unter der Südhälfte des Palastes, dort wo einst die kaiserlichen Wohnräume lagen, liegen die Kellerräume, ein Labyrinth aus gewölbten Hallen, das ursprünglich als Fundament und Vorratslager diente. Erhalten blieben sie ausgerechnet, weil Generationen von Split-Bewohnern sie über Jahrhunderte mit Müll und Schutt verfüllten, bis sie im 20. Jahrhundert schrittweise freigelegt wurden und heute zu den besterhaltenen Anlagen dieser Art weltweit zählen. In den beleuchteten Sälen wurden unter anderem Szenen von "Game of Thrones" gedreht, hier hielt Daenerys ihre Drachen, mehr zu den kroatischen Drehorten der Serie findest du im Game of Thrones in Dubrovnik.
Betrieben werden die Kellerräume vom Stadtmuseum Split, der Zugang liegt über eine Treppe an der Südseite des Peristyls. Stand 2026 kostet der Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, ein Familienticket für Eltern mit Kindern bis 15 Jahre 18 Euro, Kinder bis 7 Jahre haben freien Eintritt. Geöffnet ist täglich von 8:30 bis 20 Uhr, der zentrale Hauptgang zwischen den Sälen bleibt auch außerhalb dieser Zeiten frei zugänglich, da er Teil des öffentlichen Wegs durch den Palast ist.
Das Palastareal selbst ist Teil der Altstadt und dadurch rund um die Uhr und ohne Eintritt begehbar. Eintritt zahlst du ausschließlich für die Kellerräume (10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Stand 2026) und für den kirchlichen Teil rund um die Kathedrale, dessen Preise an den Kassen im Peristyl aushängen. Da sich Öffnungszeiten und Kombiticket-Preise saisonal ändern können, lohnt ein kurzer Blick auf die Tafeln vor Ort, bevor du dich für eine Kombination entscheidest.
Die Altstadt ist autofrei, du erreichst den Palast nur zu Fuß. Von der Uferpromenade Riva liegst du in weniger als fünf Minuten am Eisernen Tor im Westen, vom Busbahnhof und der Fährhafen-Anlage sind es ebenfalls nur wenige Gehminuten bis zum Silbernen Tor im Osten. Alles zur Anreise nach Split mit Flugzeug, Auto oder Fähre sowie zu Unterkünften findest du gebündelt auf der Split.
Kreuzfahrtschiffe legen mehrmals pro Woche in Split an, dann füllen sich Peristyl und die engen Gassen dazwischen ab Vormittag deutlich. Am ruhigsten erlebst du den Palast früh morgens vor 9 Uhr oder abends nach 17 Uhr, wenn zugleich die Tagesausflügler abgereist sind und die Steinfassaden im Abendlicht am schönsten wirken. Für einen reinen Spaziergang durchs Areal reicht eine Stunde, wer zusätzlich Kellerräume und den kirchlichen Rundgang mitnehmen will, sollte zwei bis drei Stunden einplanen, plus Wartezeit an der schmalen Wendeltreppe des Glockenturms in der Hochsaison. Einen Überblick über weitere UNESCO-Stätten und Top-Sehenswürdigkeiten in ganz Kroatien findest du unter Sehenswürdigkeiten.
Das Palastareal selbst ist frei und rund um die Uhr zugänglich, du kannst ohne Ticket durch alle Gassen und über den Peristyl gehen. Eintritt kosten nur die Kellerräume und der kirchliche Rundgang um Kathedrale, Krypta, Baptisterium und Glockenturm.
Stand 2026 kostet der Eintritt in die Kellerräume 10 Euro, ermäßigt für Studierende, Senioren und Inhaber der Tourist Card 8 Euro, ein Familienticket 18 Euro. Geöffnet ist täglich von 8:30 bis 20 Uhr, Quelle ist der offizielle Cjenik des Stadtmuseums Split (Muzej grada Splita).
Dafür gibt es mehrere Kombitickets, deren aktuelle Preise an der Schatzkammer-Kasse gegenüber der Kathedrale am Peristyl aushängen und sich je nach Saison ändern. Am günstigsten kommst du mit dem Basisticket für Kathedrale, Krypta und Baptisterium weg, der Glockenturm-Aufstieg kostet meist einen Aufschlag.
Kaiser Diokletian ließ ihn Ende des 3. Jahrhunderts errichten und zog sich ab dem 1. Mai 305 hierher zur Ruhe, nach seiner Abdankung als erster römischer Kaiser überhaupt. Der Palast ist damit gut 1.700 Jahre alt und durchgehend bewohnt.
Die historische Altstadt von Split mit dem Palastkern steht seit November 1979 auf der UNESCO-Welterbeliste, als eines der besterhaltenen Beispiele römischer Palastarchitektur weltweit. Besonders wertvoll sind die weitgehend original erhaltenen Substruktionen unter dem Südteil.
Für einen Spaziergang durchs frei zugängliche Areal reicht eine Stunde. Mit Kellerräumen und dem kirchlichen Rundgang um Kathedrale, Krypta und Glockenturm solltest du zwei bis drei Stunden einplanen, in der Hochsaison zusätzlich Wartezeit am Glockenturm.
In den Kellerräumen unter dem Südteil des Palastes, dort hielt Daenerys Targaryen ihre Drachen gefangen. Weitere kroatische Drehorte der Serie, vor allem in Dubrovnik, stehen im Game of Thrones in Dubrovnik.
Am ruhigsten ist es früh morgens vor 9 Uhr oder abends nach 17 Uhr, außerhalb der Ankunftszeiten der Kreuzfahrtschiffe. Mittags in der Hochsaison sind Peristyl und die engen Gassen dazwischen deutlich überlaufener.
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