Die Arena von Pula ist ein römisches Amphitheater mitten in der Altstadt, einst für rund 23.000 Zuschauer gebaut und bis heute mit dem kompletten äußeren Mauerring samt allen vier Treppentürmen erhalten, weltweit einzigartig für ein Bauwerk dieser Größe. Der Eintritt kostet 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder, Schüler und Studenten, im Hochsommer hat die Arena bis 22 Uhr geöffnet. Anders als die meisten römischen Amphitheater liegt sie nicht am Stadtrand, sondern direkt zwischen Hafen und Zentrum, in wenigen Gehminuten von jedem Punkt der Altstadt erreichbar.
Wer nur eine Sehenswürdigkeit in Pula einplant, sollte diese wählen: Innen zeigt eine ständige Ausstellung in den unterirdischen Gängen Öl- und Weinproduktion im antiken Istrien, draußen dient die restaurierte Osttribüne bis heute als Bühne für Konzerte, Opern und das jährliche Pula Film Festival. Die Stadt selbst mit ihren übrigen Sehenswürdigkeiten, Stränden und der Anreise steht auf der Pula.
Begonnen wurde die Arena unter Kaiser Augustus, zunächst als hölzerne Konstruktion, während Pula als römische Kolonie Pietas Iulia zum Zentrum der Provinz Histria aufstieg. Unter Claudius begann der Umbau in Stein, unter Vespasian wurde der Bau ab etwa 79 nach Christus für Gladiatorenkämpfe erweitert, ein bei Ausgrabungen gefundener Vespasian-Münzfund in der Mörtelmasse stützt diese Datierung. Fertiggestellt wurde das Amphitheater unter Kaiser Titus, um das Jahr 81 nach Christus, damit ist der Kernbau gut 1.900 Jahre alt.
Mit Achsen von 132,45 und 105,10 Metern sowie einer Höhe von 32,45 Metern zur Meerseite hin zählt die Arena zu den größten erhaltenen Amphitheatern weltweit, üblicherweise als sechstgrößtes geführt. Das eigentliche Spielfeld misst 67,95 mal 41,65 Meter. Einzigartig ist, dass als einziges antikes Amphitheater dieser Größenordnung der komplette äußere Mauerring erhalten blieb, samt aller vier runden Ecktürme. Die vier Türme trugen einst je zwei Zisternen mit parfümiertem Wasser, aus denen Brunnen gespeist oder das Publikum bei Hitze besprüht wurde, ein römisches Kühlsystem, lange bevor es Klimaanlagen gab.
Die zweigeschossige Fassade zeigt zwei Reihen von Arkadenbögen, insgesamt 72, gekrönt von einem Attikageschoss mit 64 rechteckigen Fensternischen. Im Inneren ist von der ursprünglichen Sitzordnung für rund 23.000 Zuschauer nichts mehr erhalten, das Baumaterial der Ränge wurde im Mittelalter für andere Bauten in der Stadt wiederverwendet. In den frühen 1930er-Jahren baute man auf der Ostseite eine moderne Tribüne mit mehreren tausend Sitzplätzen wieder auf, seither dient die Arena erneut als Veranstaltungsort, heute vor allem für Konzerte, Opernabende und das Filmfestival.
Unter der Arena liegen die einstigen Wirtschaftsräume, durch die früher Tiere und Gladiatoren zum Kampfplatz gebracht wurden. Diese unterirdischen Gänge sind heute für Besucher zugänglich und beherbergen eine ständige Ausstellung zur Öl- und Weinproduktion im antiken Istrien, mit Pressen, Amphoren und Gerätschaften, wie sie vor zweitausend Jahren in der Region genutzt wurden. Der Rundgang durch Arenaboden, Ränge und die Gänge darunter lässt sich in rund einer Stunde gehen, mit Ausstellung und Fotostopps eher anderthalb.
Der Eintritt kostet, Stand 2026, für Erwachsene 10 Euro und für Kinder, Schüler und Studenten 5 Euro. Menschen mit Behinderung zahlen als Erwachsene 5 Euro, als Kind, Schüler oder Student 2,50 Euro, eine Begleitperson kommt kostenlos hinein. Gruppen ab 10 Personen erhalten 15 Prozent Nachlass, Kinder unter 5 Jahren haben freien Eintritt, und wer nur auf die Galerie oberhalb der Arkaden will, zahlt dafür nichts.
Die Öffnungszeiten wechseln über das Jahr: im April von 8 bis 20 Uhr, im Mai von 8 bis 21 Uhr, von Juni bis August von 8 bis 22 Uhr, im September von 8 bis 21 Uhr, im Oktober von 9 bis 19 Uhr und von November bis März von 9 bis 17 Uhr. Die Kasse schließt jeweils eine Stunde vor Toresschluss. An Konzert-, Opern- oder Festivaltagen endet die Besichtigung oft schon am frühen Abend, weil die Arena dann für den Aufbau vorbereitet wird, das lohnt sich vorher auf der offiziellen Seite zu prüfen.
Kaum ein anderes antikes Amphitheater wird so regelmäßig bespielt wie dieses: Auf der restaurierten Osttribüne treten im Sommer internationale Musikacts, Opern- und Ballettensembles auf, die Akustik der antiken Steinwände gilt dabei selbst als Teil der Inszenierung. Höhepunkt ist im Juli das Pula Film Festival, bei dem die Arena zur größten Freiluft-Kinoleinwand Kroatiens wird, mit Abendvorstellungen unter freiem Himmel und eigenen Ticketpreisen, die von den regulären Eintrittspreisen für die Tagesbesichtigung getrennt sind.
Die Arena steht direkt am nordöstlichen Rand von Pulas Altstadt, zwischen Hafen und Zentrum, keine zehn Gehminuten vom Forum mit Augustustempel und Sergierbogen entfernt. Wer mit dem Auto anreist, findet in der Umgebung mehrere kostenpflichtige Parkplätze, die Altstadt selbst ist größtenteils Fußgängerzone. Vom Busbahnhof sind es rund 15 bis 20 Gehminuten, ein Taxi oder Stadtbus verkürzt die Strecke bei Bedarf. Alle Details zur Anreise nach Pula mit Flugzeug oder Auto sowie zu Unterkünften in der Stadt stehen auf der Pula, Mautkosten für die Anfahrt aus Österreich und Slowenien unter und allgemeine Grenzformalitäten unter .
Am ruhigsten ist die Arena früh morgens direkt nach Öffnung oder in den letzten ein bis zwei Stunden vor Kassenschluss, vor allem außerhalb der Sommermonate. Mittags im Juli und August füllt sich der Innenraum spürbar, zusätzlich verstärkt an Tagen, an denen Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Pula liegen. Wer die Arena abends bei einem Konzert oder beim Filmfestival erleben will, bucht Tickets dafür am besten vorab, da Vorstellungen in der Hochsaison ausverkauft sein können. Weitere römische Bauwerke der Stadt, Augustustempel, Sergierbogen und die Zerostrasse, liegen alle in Gehdistanz und lassen sich mit dem Arena-Besuch zu einem Altstadt-Rundgang verbinden, mehr dazu auf der Pula. Einen Überblick über weitere antike Stätten und Top-Sehenswürdigkeiten in ganz Kroatien bietet die Sehenswürdigkeiten.
Stand 2026 zahlen Erwachsene 10 Euro, Kinder, Schüler und Studenten 5 Euro. Menschen mit Behinderung zahlen 5 beziehungsweise 2,50 Euro, eine Begleitperson kommt kostenlos hinein, Gruppen ab 10 Personen erhalten 15 Prozent Nachlass und Kinder unter 5 Jahren haben freien Eintritt.
Die Außenmaße betragen 132,45 mal 105,10 Meter, die Mauer erreicht zur Meerseite hin eine Höhe von 32,45 Metern. Das eigentliche Spielfeld in der Mitte misst 67,95 mal 41,65 Meter.
Begonnen wurde sie unter Kaiser Augustus zunächst in Holz, der Umbau in Stein startete unter Claudius, die Erweiterung für Gladiatorenkämpfe erfolgte unter Vespasian ab etwa 79 nach Christus, fertiggestellt wurde sie unter Titus um das Jahr 81 nach Christus.
In der Antike bot sie Platz für rund 23.000 Zuschauer. Die heutige, in den 1930er-Jahren wiederaufgebaute Tribüne auf der Ostseite fasst deutlich weniger und dient für moderne Konzerte und das Filmfestival.
In den früheren Wirtschaftsräumen unter der Arena ist eine ständige Ausstellung zur Öl- und Weinproduktion im antiken Istrien untergebracht, mit originalen Pressen, Amphoren und Werkzeugen aus der Region.
Im Sommer laufen Konzerte, Opern- und Ballettabende auf der Osttribüne, Höhepunkt ist im Juli das Pula Film Festival mit Freiluftvorstellungen unter Sternenhimmel. Tickets für diese Veranstaltungen sind von den Eintrittspreisen für die Tagesbesichtigung getrennt.
Die Arena liegt direkt am Rand der Altstadt, zu Fuß in wenigen Minuten vom Zentrum, Hafen und Forum erreichbar. Details zur Anreise nach Pula mit Flugzeug, Auto oder Fähre stehen auf der Ortsseite verlinkt oben im Text.
Ja, das ganze Jahr über, mit saisonal wechselnden Öffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr im Winterhalbjahr bis 8 bis 22 Uhr im Hochsommer. Die Kasse schließt jeweils eine Stunde vor der genannten Schließzeit.
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Wetterdaten © OpenWeather, aktualisiert alle 6 Std.
Durchschnittliche Tageshöchsttemperaturen im Jahresverlauf.
Am angenehmsten: April bis Juni sowie September bis Oktober.
Tipp: An der Adria bleibt der Hochsommer heiß; im Winter kann die Bora kalte, böige Tage bringen.
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