Istrien
In Istriens Hügeln liegt mit rund 30 Einwohnern die kleinste Stadt der Welt, keine halbe Stunde Besichtigung nötig.

Kroatien ist das Campingland der Adria: Fast jeder große Platz liegt direkt am Meer, das offizielle Campingportal des Landes listet knapp 690 Campingplätze, und rund ein Fünftel aller Übernachtungen im Land entfällt auf Camper. Was Camping und der gesamte Urlaub 2026 kosten, rechnet unser Kroatien-Preisindex 2026 vor. Die höchste Platzdichte findest du in Istrien, die schönsten Buchten in Dalmatien, die schattigsten Pinienwälder auf den Inseln der Kvarner Bucht. Eines solltest du vorab wissen: Übernachten im Wohnmobil außerhalb offizieller Plätze ist in Kroatien verboten, und günstig ist die Hochsaison nicht mehr. Mit 73 Euro pro Nacht für eine Familie ist Kroatien 2026 das teuerste Campingland Europas.
Dieser Guide zeigt dir, welche Region zu deinem Urlaub passt, stellt sieben Plätze mit eigenem Charakter vor und erklärt, was Mobilheim, Stellplatz und Wohnmobil-Reise in der Praxis unterscheidet.
Von Gästen hoch bewertete Campingplätze in Kroatien – mit Fotos, Ausstattung und Live-Verfügbarkeit bei camping.info.
Boutique Camping Bunjaab 18 €/Nacht
Polidor Family Camping Resortab 18 €/Nacht
Lopari Camping Resortab 18 €/Nacht
Camping Ugljanab 55 €/Nacht
Valamar Camping Marina 4*ab 18 €/Nacht
Lando Resortab 66 €/Nacht
Camping Karinab 21 €/Nacht
Camping Ulikaab 20 €/Nacht
Camping Kovacineab 18 €/Nacht
Camping Likaab 22 €/Nacht
Camping Zelena Lagunaab 23 €/Nacht
Baia Holiday Poljanaab 43 €/NachtBewertung und Richtpreis pro Nacht laut camping.info; tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit auf der Ergebnisseite. Vermittelt über camping.info, bei einer Buchung erhält kroatien.de eine Provision, für dich ohne Aufpreis.
Kroatiens Küste ist lang, und die drei großen Camping-Regionen fühlen sich spürbar unterschiedlich an. Die Kurzfassung:
| Region | Charakter | Anreise ab München | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Istrien | höchste Platzdichte, große Anlagen, flaches Wasser | ca. 5 bis 6 Std. | Familien, Erstbesucher |
| Kvarner und Inseln | Pinienwälder, Fährhopping, mildes Klima | ca. 5 bis 7 Std. | Ruhesuchende, Wiederkehrer |
| Dalmatien | Buchten, Karstkulisse, Städte wie Zadar und Split | ca. 8 bis 10 Std. | Entdecker, Roadtrips |
Istrien ist die Einstiegsregion: Zwischen Umag, Poreč, Vrsar, Rovinj und Medulin reiht sich ein Großplatz an den nächsten, viele mit Pools, Animation und kilometerlangen Promenaden zum Nachbarort. Die Halbinsel ist von Österreich und Süddeutschland aus am schnellsten erreichbar, dafür in der Hochsaison auch am vollsten. Was Istrien sonst kann, liest du im Regionen-Guide Istrien.
Kvarner Bucht und Inseln: Auf Krk (mit Brücke ans Festland), Cres, Lošinj, Rab und Pag verteilen sich Plätze, die oft in altem Pinienbestand liegen und wo das Meer nur ein paar Schritte entfernt ist. Wer Inselgefühl will, ohne auf Infrastruktur zu verzichten, ist hier richtig. Was die Region ausmacht, liest du unter Kvarner, welche Insel zu dir passt, unter Inseln. Für Cres, Lošinj und Rab brauchst du die Fähre, die Verbindungen findest du hier:
Dalmatien ist die Region für alle, die Camping mit Sightseeing verbinden: Zadar, Šibenik, Trogir, Split und die Nationalparks Krka und Paklenica liegen in Tagesausflug-Reichweite. Die Plätze sind im Schnitt kleiner und persönlicher als in Istrien, die Kulisse mit Karstbergen und vorgelagerten Inseln dafür dramatischer Dalmatien.
Das Landesinnere spielt beim Camping nur eine Nebenrolle, mit einer Ausnahme: Rund um die Plitvicer Seen übernachten viele Camper auf dem Weg nach Dalmatien, zum Beispiel im Camp Korana des Nationalparks, die Nationalpark-Übersicht findest du unter Nationalparks.
In Istriens Hügeln liegt mit rund 30 Einwohnern die kleinste Stadt der Welt, keine halbe Stunde Besichtigung nötig.
Bei Senj fegt die Bura mit Böen bis 200 km/h durch die Berge, kurz danach ist die Luft glasklar.
Seit die Pelješac-Brücke 2022 eröffnete, sparst du dir auf dem Weg zu Austern und Wein den Grenzstopp in Bosnien.
Bis 1989 war Vis militärisches Sperrgebiet für Ausländer, heute ist genau das ihr größter Vorteil.
Kroatien hat Hunderte gute Campingplätze. Diese sieben stehen für je einen Urlaubstyp, die ausführlichen Porträts mit Zahlen, Ausstattung und Buchungstipps findest du auf den verlinkten Detailseiten.
Rund drei Kilometer südlich der Altstadt von Rovinj liegt Polari, einer der größten Plätze Istriens und komplett auf Familien zugeschnitten: Poollandschaft, flach abfallende Kiesbuchten, Radweg nach Rovinj.
Zwischen Vrsar und Funtana füllt Valkanela eine komplette Bucht, ein Dorf für sich mit Märkten, Restaurants und einer Promenade, auf der du abends bis Vrsar läufst.
Nördlich von Zadar, bei der Königsstadt Nin, liegt mit dem Zaton Holiday Resort Kroatiens bekanntestes Camping-Resort, samt anderthalb Kilometer langem Sandstrand, was an der kroatischen Küste selten ist.
Auf der Insel Pag, direkt bei Novalja, erstreckt sich Straško unter Steineichen entlang eines langen Kiesstrands, ein großer Teil des Geländes ist als FKK-Bereich reserviert.
Der Platz in der Čikat-Bucht bei Mali Lošinj liegt in einem über hundert Jahre alten Pinienwald, dazu kommt ein Aquapark, der für Platzgäste kostenlos ist. Lošinj gilt wegen seines milden Klimas seit der k.u.k.-Zeit als Luftkurort, entsprechend lang ist hier die Saison.
Bei Krk-Stadt betreibt Valamar mit dem früheren Krk Premium Camping Resort die Oberklasse des kroatischen Campings: Valamar Camping Krk hat fünf Sterne, beheizten Pool und Spa, mit Preisen, die sich eher an Hotelurlaubern orientieren. Praktisch: Krk hängt per Brücke am Festland, du sparst dir die Fähre.
Camping Stobreč ist der Beweis, dass Camping und Stadturlaub zusammenpassen: eine Halbinsel mit Strand an beiden Seiten, nur sieben Kilometer vom Zentrum von Split, die Bushaltestelle liegt direkt am Eingang.
Sieben Typen sind ein Anfang, die Auswahl an der Küste ist deutlich größer. Zu diesen Plätzen zwischen Umag und Split haben wir uns Lage, Ausstattung und Preise im Detail angesehen:
Rund 1.800 Stellplätze in einer eigenen Bucht zwischen Vrsar und Funtana, mit Aquapark und Promenade zum Ort.
Weißer Kiesstrand, vier Pools und einer der größten Plätze bei Poreč, viel Betrieb inklusive.
Stadtcamping auf eigener Halbinsel, 3 km vor Pula, ganzjährig geöffnet, seit 2024 vier Sterne
Größter Maistra-Platz bei Rovinj: 1.662 Parzellen, Pools und Radweg direkt in die Altstadt.
Rund 700 Parzellen im Ferienkomplex Zelena Laguna bei Poreč, mit Pools, Aquapark in Gehweite und seit 2024 erneuerten Sanitäranlagen.
FKK-Familienplatz auf einer eigenen Halbinsel bei Poreč, mit Pool, Mobilheimen und Strand auf drei Seiten.
Großer Maistra-Platz bei Rovinj mit Poollandschaft und Blick über die Bucht auf die Altstadt-Silhouette.
Größter und modernster Platz der Umag-Riviera: Pools, Sportangebot und rund 1.900 Parzellen direkt am Meer.
Kroatiens XXL-Campingplatz bei Medulin: 110 Hektar, 2 Kilometer Strand und eigener FKK-Bereich.
Ruhige 5-Sterne-Bucht 5 km südlich von Rovinj, flaches Wasser für Kinder, Pool und eigener Hundestrand.
4-Sterne-Platz direkt neben dem ATP-Stadion von Umag, mit Pools, Strand und kurzem Weg in die Altstadt.
Der nordwestlichste Campingplatz Kroatiens, direkt am ältesten Leuchtturm der Adria bei Umag.
27-Hektar-Resort bei Novigrad, 275 Mobilheime in Themen-Villages, Fels-/Kiesstrand mit Blauer Flagge
FKK-Pionier der Adria seit 1961: eigene Insel, Kies-Fels-Strand und textiler Nachbarplatz bei Vrsar.
Textiler Großplatz direkt neben der FKK-Legende Koversada, fußläufig nach Vrsar, mit Pools und eigenem Tauchclub.
Kleiner, schattiger Platz unter Eichen zwischen Umag und Novigrad, ohne Animation und Poollandschaft.
Großer Familienplatz bei Fažana mit freiem Blick auf die Brijuni-Inseln, Kiesstrand und drei Pools.
Über 100 Jahre alter Pinienwald direkt an der Bucht, mit Gratis-Aquapark und ganzjähriger Öffnung auf Lošinj.
5-Sterne-Resort auf dem ehemaligen FKK-Platz Politin: Kiesbuchten, beheizte Pools, Preise wie im Hotel.
Valamar-Platz direkt an der Altstadt von Krk, mit Pool, Kiesstrand und Mobilheimen.
Camping-Riese mit 57 Hektar Steineichenwald, 2 Kilometer Kiesstrand und eigenem 20-Hektar-FKK-Bereich direkt bei Novalja auf Pag.
Eigene Bucht mit sechs Stränden und Marina an Pags ruhiger Westküste, zwischen Pag-Stadt und Novalja.
Erster 5-Sterne-Neubau auf Pag: Kiesstrand, Solarkonzept und 32 Luxusparzellen mit eigenem Pool.
Familienplatz am Fuß der Osoršćica mit Kiesbucht, neuem Mobilheim-Dorf und eigenem Hundestrand.
Familienresort mit Kiesstrand und Rutschenpool in Njivice, per Brücke ohne Fähre erreichbar.
ADAC Superplatz 2026 mit Promenade direkt vor Cres-Stadt, Kiesstrand und eigenem FKK-Bereich.
Großer 4-Sterne-Platz direkt am Paradise Beach von Lopar, dem bekanntesten Sandstrand der Kvarner-Inseln.
Der ehemalige Solaris-Klassiker bei Šibenik, jetzt mit Aquapark Dalmatia und kurzem Weg zur Krka.
Kroatiens bekanntester Sandstrand-Platz bei Nin, mit Poolwelt und Camping auf Hotelniveau.
Halbinsel mit Strand beidseits, 7 km bis zum Diokletianpalast, Bus direkt am Eingang, ganzjährig geöffnet.
Der campingplatzeigene Nationalpark-Shuttle bringt dich ohne Auto direkt zu den Plitvicer Seen.
Fast jeder größere kroatische Platz fährt zweigleisig: klassische Stellplätze (kroatisch oft „pitch" oder „parcela") für Wohnwagen, Wohnmobil und Zelt, daneben fest installierte Mobilheime zur Miete. Der Unterschied in der Praxis:
Stellplatz heißt: Du bringst deine Unterkunft mit. Parzellen auf guten Plätzen haben 80 bis 140 Quadratmeter, Strom sowieso, zunehmend auch eigenen Wasser- und Abwasseranschluss. Du zahlst pro Nacht für Parzelle plus Personen, bist flexibel und deutlich günstiger unterwegs als im Mobilheim.
Mobilheim heißt: Einchecken wie im Ferienhaus, nur eben mitten auf dem Campingplatz. Moderne Häuser haben um die 32 bis 40 Quadratmeter, zwei bis drei Schlafzimmer, Bad, Küche, Klimaanlage und Terrasse. Das ist die Wahl für alle ohne eigenes Campingfahrzeug und für Familien, die Küche und festes Bad wollen. Kroatien hat diesen Markt in den letzten Jahren massiv ausgebaut, Mobilheim-Urlaub ist die am schnellsten wachsende Camping-Kategorie. Verfügbarkeiten und Preise vergleichst du am besten direkt:
Eine Ferienwohnung an Land ist die Alternative, wenn du gar nicht campen willst, dazu mehr im Ferienhaus-Guide Ferienhäuser.
Kroatien ist ein dankbares Wohnmobil-Land mit guten Autobahnen und kurzen Etappen entlang der Küste. Die wichtigste Regel zuerst, weil sie immer wieder unterschätzt wird:
Freistehen ist verboten. Das offizielle kroatische Campingportal formuliert es unmissverständlich: Campieren außerhalb registrierter Campingplätze ist in Kroatien streng verboten und strafbar, und das gilt ausdrücklich auch für Wohnmobile. Schon das reine Übernachten im Fahrzeug außerhalb eines Platzes wird als illegales Campieren gewertet. In der Saison wird an der Küste und in Nationalparks regelmäßig kontrolliert, berichtet werden Bußgelder von einigen hundert Euro pro Person. Plane also für jede Nacht einen Campingplatz oder einen ausgewiesenen Stellplatz ein, das Netz ist dicht genug: Allein spezialisierte Stellplatz-Portale listen über 240 Wohnmobil-Stellplätze im Land.
Für die Fahrt selbst gilt: Auf den Autobahnen zahlst du streckenbezogene Maut, eine Vignette gibt es in Kroatien nicht. Was die Strecken Zagreb-Split und Zagreb-Rijeka kosten und wie das Bezahlen läuft, steht im Maut-Guide Maut in Kroatien. Die Anreiserouten ab Deutschland und Österreich mit realistischen Fahrzeiten findest du unter Anreise.
Für Camper aus Österreich ist Kroatien das naheliegendste Meer überhaupt: Von Graz bist du in gut vier Stunden in Istrien, von Wien in etwa sechs. Denk an die slowenische Vignette auf der Durchfahrt, auch das erklärt der Anreise-Guide. Entsprechend hoch ist der Anteil österreichischer Kennzeichen auf den Plätzen zwischen Umag und Krk.
Die Zeiten, in denen Kroatien das günstige Camping-Ziel war, sind vorbei. Die Preisanalyse 2026 von PiNCAMP, dem Campingportal von ADAC, TCS und ANWB, zeigt auf Basis von rund 2.300 europäischen Plätzen:
| Wert (2 Erwachsene + 1 Kind, inkl. Parzelle) | Preis pro Nacht |
|---|---|
| Kroatien, Hochsaison 2026 | ca. 73 Euro |
| Kroatien, 5-Sterne-Plätze | ca. 95 Euro |
| Kroatien, Nebensaison | ca. 34 Euro |
| Europa-Durchschnitt, Hochsaison | ca. 49 Euro |
Kroatien ist damit 2026 das teuerste Campingland Europas, noch vor Italien mit 63 Euro, bei einem Preisanstieg von rund zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gute Nachricht steht in der dritten Zeile: Nirgendwo sonst fallen die Preise außerhalb der Hochsaison so stark, in der Nebensaison sparst du in Kroatien mehr als die Hälfte. Mai, Juni und September sind mit Wassertemperaturen ab etwa 20 Grad ohnehin die angenehmeren Reisemonate, die Details dazu im Wetter-Guide Wetter und Klima. Bezahlt wird übrigens ganz normal in Euro, seit 2023 auch offiziell Währung.
Zwei Kostenpunkte, die gern vergessen werden: die Kurtaxe, die pro Person und Nacht zusätzlich anfällt, und in der Hochsaison die Fähren, wenn du Inseln ansteuerst.
Mit Hund ist Camping in Kroatien gut machbar, die meisten großen Plätze erlauben Hunde gegen Aufpreis und viele weisen eigene Hundestrände aus. Prüfe vor der Buchung die Platzregeln, in der Hochsaison begrenzen manche Anlagen die Zahl der Tiere. Was du für die Einreise mit Hund brauchst und wo die schönsten Hundestrände liegen, steht in unserem Hunde-Guide Kroatien mit Hund.
FKK-Camping hat in Kroatien eine lange Tradition, die Adria war eine der ersten FKK-Destinationen Europas. Klassiker wie der Naturist Park Koversada bei Vrsar bestehen seit den 1960er Jahren, daneben haben viele reguläre Plätze wie Straško eigene FKK-Bereiche.
Camping am Meer ist in Kroatien der Normalfall, nicht die Ausnahme: Die großen Küstenplätze liegen fast alle in erster Reihe, oft mit Stellplatz-Kategorien direkt an der Wasserlinie. Echten Sandstrand findest du selten, Kies und felsige Buchten sind der Standard, Badeschuhe gehören ins Gepäck. Welche Strände sich lohnen, zeigt der Strände-Guide Strände.
Seit Juni 2026 fehlen feste Kontrollen an der slowenisch-kroatischen Grenze, plane an Sommer-Samstagen trotzdem Puffer ein.
Die Pelješac-Brücke und die Krk-Brücke kosten nichts, doch die Autobahn dahinter verlangt klassische Streckenmaut.
Der Sicherheitsabzug beim Blitzer ist kein Freifahrtschein, er gleicht nur die Messungenauigkeit aus.
Bullterrier-Typen dürfen nur mit einem FCI-Abstammungsnachweis einreisen, sonst bleibt ihnen die Grenze komplett verwehrt.
Eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind zahlt in der Hochsaison im Schnitt rund 73 Euro pro Nacht inklusive Parzelle, auf 5-Sterne-Plätzen etwa 95 Euro. In der Nebensaison fallen die Preise um mehr als die Hälfte auf etwa 34 Euro. Dazu kommen Kurtaxe und gegebenenfalls Gebühren für Hund oder Zusatzauto.
Nein. Übernachten und Campieren außerhalb registrierter Campingplätze ist in Kroatien gesetzlich verboten, auch im Wohnmobil und auch für eine einzige Nacht. An der Küste und in Nationalparks wird in der Saison kontrolliert, es drohen Bußgelder von einigen hundert Euro.
Für Familien und Erstbesucher Istrien wegen der Platzdichte und kurzen Anreise, für Ruhe und Natur die Kvarner-Inseln wie Cres, Lošinj und Rab, für die Kombination aus Camping und Sightseeing Dalmatien rund um Zadar und Split.
Der eigene Wohnwagen oder das Wohnmobil auf einer Parzelle ist pro Nacht deutlich günstiger als ein gemietetes Mobilheim. Das Mobilheim lohnt sich für alle ohne Campingfahrzeug: Es bietet Schlafzimmer, Bad, Küche und Klimaanlage auf gut 30 bis 40 Quadratmetern.
Juni und September: warmes Meer, freie Plätze und Preise weit unter Hochsaisonniveau. Juli und August sind am heißesten und teuersten, viele Plätze sind dann ausgebucht. Einige Anlagen wie Čikat auf Lošinj oder Stobreč bei Split haben ganzjährig geöffnet.
Auf den meisten großen Plätzen ja, gegen Aufpreis und meist mit Leinenpflicht. Viele Plätze haben eigene Hundestrände. In der Hochsaison begrenzen einzelne Anlagen die Hundezahl, deshalb vor der Buchung die Platzregeln prüfen.
Nur wenige, die kroatische Küste ist überwiegend Kies und Fels. Die bekannteste Ausnahme ist das Zaton Holiday Resort bei Zadar mit einem anderthalb Kilometer langen Sandstrand. Auch deshalb gehört der Platz zu den gefragtesten des Landes.
In der Hochsaison auf den bekannten Plätzen unbedingt, vor allem für Mobilheime und Parzellen in Meernähe, die oft Monate im Voraus vergeben sind. In der Nebensaison bekommst du fast überall spontan einen Platz.
Fünf Hebel entscheiden: die Saison (in der Nebensaison zahlst du oft weniger als die Hälfte), die Lage (Parzellen in der ersten Reihe mit Meerblick kosten spürbar mehr), die Kategorie des Platzes (ein 5-Sterne-Resort liegt mit rund 95 Euro über dem Schnitt von etwa 73 Euro für eine Familie), der Unterkunftstyp (Stellplatz, Mobilheim oder Glamping-Zelt) und die Nebenkosten wie Kurtaxe, Strom sowie Gebühren für Hund und Zusatzauto.
Die größten Anlagen liegen in Istrien und der Kvarner Bucht, wo ganze Buchten zu Campingdörfern ausgebaut sind. Dazu zählen Polari bei Rovinj und Valkanela bei Vrsar, das eine komplette Bucht füllt, sowie das Zaton Holiday Resort bei Zadar mit seinem anderthalb Kilometer langen Sandstrand. Solche Plätze haben mehrere tausend Stellplätze plus Mobilheime, Pools und eigene Promenaden.
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